Gesundheitsfonds
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  • Die vergangenen Jahre haben in der Tat viele durchgreifende Veränderungen mit sich gebracht: Ich denke da vor allem an die Einführung des Morbi-RSA in Kombination mit dem Gesundheitsfonds, an die Implementierung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und in diesem Zusammenahang an die Einführung einer Nutzenbewertung und später einer Kosten-Nutzenbewertung. Eine wichtig strukturelle Veränderung war auch die Etablierung des GKV-Spitzenverbands und die damit verbundene Abschaffung der Spitznverbänder der unterschiedlichen gesetzlichen Krankenvericherer. Auch die Einführung der DRG zur Finanzierung von Krankenhausleistungen und der Übergang von Einzelleistungsvergütung zu einer verstärkten Koplexleistungsvergütung fiel in das vergangene Jahrzehnt. In Bezug auf den Pharmamarkt haben sich zwei neue starke Spieler etabliert zum einen der Gemeinsame Bundessausschuss (G-BA) und zum anderen das IQWiG. Insbesondere die Machtfülle des G-BA in Bezug auf Entscheidungen zur Verordnungsfähigkeit von Arznemitteln und anderen medizinischen Leistungen ist hervorzuheben. Unter bestimmten Bedingungen kann der G-BA Leistungen – auch Arznimittel – vollständig aus dem GKV-System entfernen, so dass sie nicht mehr verordnugnsfähig sind und die Kassen die Leistungen nicht mehr vergüten dürfen. Eine stärkere Machtfülle und Marktmacht haben auch die einzelnen Krankenkassen erhalten, dadurch dass Sie mit pharmazeutischen Herstellern über Rabattverträge verhandeln. Daneben darf für den Pharmamarkt die Macht der Kassenärztlichen Vereinigungen (KVen) auf regionaler Ebene nicht unterschätzt werden. Auch wenn es keine Budgetierung im engeren Sinne gibt, sind Vertragsärzte durch Regelleistungsvoumina durchaus eingeschränkt. Die KVen setzen alles daran, die engen finanziellen Vorgaben umzusetzen und achten daher in starkem Maße auf die Umsetzung der Vorgaben beim „sparsamen“ Einsatz von Arzneimitteln. All diese Veränderungen haben in der Regel nur Verlierer nach sich gezogen, zumindest wenn man den jeweiligen Berichterstattungen Glauben schenken darf. Getrieben sind diese Veränderungen zum einen vom Fortschritt und zum anderen von der demographischen Entwicklung. Getriebene sind wir alle als Spieler im Gesundheitssystem.
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  •   Person
     von Lacuna AG
      PersonThomas Hartauer
    Bevor Thomas Hartauer Anfang 2008 in den Lacuna-Vorstand aufstieg, war er bereits mehrere Jahre für die Lacuna AG tätig. Im Unternehmen war er seit 2002 u.a. als Vertriebsdirektor verantwortlich für die Kernbereiche Healthcare-Investments und Erneuerbare Energien. Darüber hinaus wurde der gelernte Bankbetriebswirt und ehemalige Volksbank-Depotmanager als Marketing-Leiter eingesetzt und übernahm er die Produktgestaltung für die Lacuna-Healthcare-Fonds.
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  •   OrganisationLacuna AG
    Gründung 1996, Projekte im Bereich Erneuerbare Energien gemeinsam mit der Muttergesellschaft seit 1998; seit 1997 auf US-amerikanische Real Estate Investment Trusts spezialisierten Fonds, Zusammenarbeit im externem Fondsmanagement European Investors; 1999 erster Gesundheitsfonds (Lacuna - Biotech), es folgten zwei weitere (Lacuna - Adamant Asia Pacific Health, Lacuna - Adamant Global Medtech), Zusammenarbeit mit externem Fondsmanagement Adamant Biomedical Investments AG
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  • Aleksandar Stojanovic ist seit 2012 Managing Director bei Razorfish Healthware sowie seit 2002 CEO bei Digital District. Zuvor war er in gleicher Position für die Publicis Healthware International tätig, nachdem die Publicis Groupe die von Stojanovic im Jahr 2002 gegründete Digital District im Jahr 2012 akquirierte. Hier machte er mit internationalen Digital & Brand Transformation Projekten für Unternehmen wie Volkswagen, Lanxess, Otto Group, E-Plus, Fressnapf, AstraZeneca und MedTronic auf sich aufmerksam. Seit der Übernahme positioniert sich der 1977 geborene Wirtschaftswissenschaftler, Business-Stratege, Visionär und Angel Investor gezielt an der Schnittstelle der beiden Wachstumsmärkte digitale Technologien und Gesundheit. Stojanovic ist in zahlreichen nationalen und internationalen Verbänden und Stiftungen aktiv und publiziert zu den Themen Digitalstrategie, kollaborative Kreativität, Innovation Management, Digital Ecosystems, E-Health, Quantified Self, Big Data sowie Disruptive Business Modeling.
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