Die RFID-Technologie - d.h. das Übertragen von Produkt-Sendungsdaten mittels Funkfrequenztechnologie - bietet interessante Chancen, durch Schaffung höchster Transparenz eine effizientere Steuerung logistischer Abläufe in vielen Industriebereichen zu ermöglichen. Doch erste Pilotprojekte in den letzten Jahren haben zu einer deutlichen Ernüchterung der Beurteilung dieser Technologie geführt. Zum einen erlaubten die hohen Chip-Preise nur für Spezialanwendungen einen wirklich attraktiven Business Case, zum anderen war die Technologie teilweise noch nicht ausgereift.
Die Grundsituation hat sich in den letzten zwei Jahren deutlich geändert. Große Handelshäuser wie Wal-Mart in USA oder Metro in Deutschland haben inzwischen umfassende Pilote zu RFID-basierten Businessanwen-dungen (z.B. Super-Store) aufgesetzt. Auch das US-Militär hat eine um-fassende RFID-geprägte Erneuerung seiner Materialwirtschaft ange-kündigt. Gleichzeitig fallen die Chip-Preise drastisch und große Technolo-giekonzerne von Intel bis SAP kündigen erhebliche Investitionen in diesem Bereich an. Inzwischen gibt es weltweit kaum noch eine Logistikkonferenz auf der nicht RFID als eines der Kernthemen umfassend diskutiert wird und viele Unternehmen haben begonnen sich mit diesem Thema aus-einander zusetzen.
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.


