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Autor
Jens Juszczak
Herausgebende Organisation
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Beschreibung
Jährlich lassen sich schätzungsweise 60.000 bis 70.000 Patienten aus dem Ausland in Deutschland behandeln. Gemessen an den rund 17 Millionen stationären Krankenhauspatienten pro Jahr ist der Anteil dieser Patientengruppe zwar vergleichsweise gering, dennoch schätzen Experten die jährlichen Umsätze mit internationalen Patienten auf einen dreistelligen Millionenbetrag.
Die derzeit interessantesten Märkte für deutsche Kliniken sind die Golfregion und Russland. Die Kosten für das Auslandsmarketing der Einrichtungen sind jedoch oft so hoch, dass sich immer häufiger Kliniken zu regionalen oder überregionalen Netzwerken zusammenschließen.
Zu den Aufgaben dieser Vermarktungsnetzwerke zählen beispielsweise:
• die Analyse lukrativer Ländermärkte mit einem hohen Nachfragepotenzial,
• die strategische Konzeption der Markterschließung,
• die Vorbereitung des Markteintritts (insbes. Verhandlungen mit Ministerien, Behörden und Einweisern im Quellland),
• die Zusammenstellung von attraktiven und marktfähigen Angeboten mit sehr hohem Qualitätsstandard,
• die Marketingaktivitäten vor Ort, auf Messen etc.,
• die Übernahme von Serviceleistungen für Mitgliedskliniken (Weiterbildung des Personals, Rechtsberatung, Forderungsmanagement usw.) oder
die Übernahme von Serviceleistungen für Patienten (Reiseplanung, Dolmetscherservice, Rahmenprogramme etc.).
Im Artikel wird beispielhaft dargestellt, welche Netzwerke in Deutschland mit welchen Partnern und welcher Ausrichtung bereits existieren.
Die derzeit interessantesten Märkte für deutsche Kliniken sind die Golfregion und Russland. Die Kosten für das Auslandsmarketing der Einrichtungen sind jedoch oft so hoch, dass sich immer häufiger Kliniken zu regionalen oder überregionalen Netzwerken zusammenschließen.
Zu den Aufgaben dieser Vermarktungsnetzwerke zählen beispielsweise:
• die Analyse lukrativer Ländermärkte mit einem hohen Nachfragepotenzial,
• die strategische Konzeption der Markterschließung,
• die Vorbereitung des Markteintritts (insbes. Verhandlungen mit Ministerien, Behörden und Einweisern im Quellland),
• die Zusammenstellung von attraktiven und marktfähigen Angeboten mit sehr hohem Qualitätsstandard,
• die Marketingaktivitäten vor Ort, auf Messen etc.,
• die Übernahme von Serviceleistungen für Mitgliedskliniken (Weiterbildung des Personals, Rechtsberatung, Forderungsmanagement usw.) oder
die Übernahme von Serviceleistungen für Patienten (Reiseplanung, Dolmetscherservice, Rahmenprogramme etc.).
Im Artikel wird beispielhaft dargestellt, welche Netzwerke in Deutschland mit welchen Partnern und welcher Ausrichtung bereits existieren.
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