Bereits vor einigen Jahren war klar: In den Emerging Markets liegt die Zukunft. Das Wachstum der aufstrebenden Wirtschaftsnationen hat seitdem noch einmal an Fahrt gewonnen. Dies eröffnet attraktive Investitionsmöglichkeiten.
Seit vielen Jahren nimmt die globale wirtschaftliche Bedeutung der Emerging Markets kontinuierlich zu. Zu den so bezeichneten Schwellenländern zählen z. B. große Staaten wie die Volksrepublik China oder Indien, aber auch kleinere Staaten in Osteuropa wie Bulgarien und Rumänien. Insgesamt sind es ca. 20 Länder an der Zahl, die über 20 Währungen, 80 Börsenplätze, 800 Aktien und 1500 Anleihen verfügen. Die vielversprechendsten Staaten der Emerging Markets sind China, Indien, Brasilien, Russland, Mexiko, Indonesien und die Türkei. Diese werden inzwischen in Anlehnung an die G7—also USA, Japan, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada—als E7 bezeichnet. Die E7 machen den G7 dabei inzwischen ernsthafte Konkurrenz: Einer aktuellen Studie von PriceWaterhouseCoopers zufolge werden die Länder der Emerging Markets im Jahr 2050 rund 64 Prozent größer sein als die aktuellen G7 gemessen in US-Dollar zur Wechselkursrate bzw. rund doppelt so groß hinsichtlich Kaufkraft. Damit ist klar: Die Emerging Markets verschieben die Gewichte der globalen Wirtschaft. Die Umwälzung der wirtschaftlichen Machtverhältnisse wird durch die globale Finanzkrise derzeit noch weiter beschleunigt. [...]
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