Die größten Bereiche stellen dabei traditionsgemäß der IT-Sektor und die industrielle Produktion dar, deren Fertigungstiefe inzwischen durchschnittlich unter 33 % liegt (vgl. Institut der deutschen Wirtschaft, 2007). Doch auch andere Unternehmensbereiche werden von Entscheidungsträgern und Analysten zunehmend für Outsourcing in Betracht gezogen, darunter beispielsweise der HRBereich. Im Jahr 2003 entfielen ca. 20 % des Gesamtvolumens des europäischen Business Process Outsourcing (BPO) -Marktes auf das Personalwesen. Neue Untersuchungen von Gartner prognostizieren dem HR BPO für 2009 einen weltweiten Gesamtumsatz von 31 Mrd. EUR.
Parallel zu diesen Prognosen mehren sich kritische Stimmen, welche die bestehenden Risiken und Negativbeispiele stärker betonen und daraus eine rückläufige Tendenz ableiten (vgl. beispielsweise Studien von Technology Partners International). Diese Unklarheit über die zu erwartende Entwicklung resultiert nicht zuletzt aus der noch immer unklaren Definition und Abgrenzung der verschiedenen Formen und Bereiche des Outsourcings. Eine häufig verwendete Definition (siehe beispielsweise Wikipedia) bezeichnet Outsourcing als eine „Abgabe von Unternehmensaufgaben und -strukturen an Drittunternehmen“, also eine Auslagerung von Verantwortlichkeiten für Geschäftsprozesse oder das Management von IT-Systemen an entsprechende Dienstleister (vgl. beispielsweise Studien der amerikanischen Investment Bank Triple Tree).
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