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  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Genial, Ihr Statement zur Arbeit, Herr Dr. Kampffmeyer!!! Transhumanisten?! von Dr. Winfried Felser | 10.5.2013, 17:05:55 RE: Genial, Ihr Statement zur Arbeit, Herr Dr. Kampffmeyer!!! Transhumanisten?!

    Es gab heute auf einen Artikel zum Thema Arbeit als Religion diesen extrem "denkanstößigen" Kommentar auch mit Blick auf Bildung: "Schule wird heute benutzt, um wie in einer Art Kastenwesen, die erwachsen gewordenen Schüler anhand ihrer Abschlüsse und Noten bestimmten Tätigkeiten im entsprechenden Gehaltsgefälle...  mehr

    Es gab heute auf einen Artikel zum Thema Arbeit als Religion diesen extrem "denkanstößigen" Kommentar auch mit Blick auf Bildung:

    "Schule wird heute benutzt, um wie in einer Art Kastenwesen, die erwachsen gewordenen Schüler anhand ihrer Abschlüsse und Noten bestimmten Tätigkeiten im entsprechenden Gehaltsgefälle zuordnen zu können.
    Es gibt so gut wie kein Tätigkeitsfeld (Medizin, Bauwesen, Landwirtschaft….), welches nicht sowohl “einfachere” (weniger geistig, dafür mehr körperlich anspruchsvolle) Tätigkeiten als auch “anspruchsvollere” (weniger körperlich, dafür mehr geistig anspruchsvolle) Tätigkeiten beinhaltet. Ein auf Altersgruppen abgestimmtes Tun würde berücksichtigen, dass innerhalb eines Tätigkeitsfeldes die körperlich anspruchsvollen Tätigkeiten von den vorwiegend jüngeren und die geistig anspruchsvollen von den vorwiegend älteren Altersgruppen ausgeführt werden können. Ein hierarchisches Gefälle wäre überflüssig, da die höhere Ausbildung für die geistig anspruchsvolleren Tätigkeiten im Werdegang eines JEDEN inbegriffen wären. Dies würde voraussetzen, dass die Aus-/Bildung parallel zur eigentlichen Tätigkeit verlaufen müsste/würde. Die ins Kindesalter verschobene Schulausbildung würde wegfallen (sie hätte auch ihren oben beschriebenen wesentlichen Sinn verloren). Bildung und Arbeit würden miteinander verschmelzen und Bildung wäre viel näher an der Praxis (learning by doing).

    Ganz nebenbei bräuchte keiner mehr seine über die Maßen bewundernswerten Leistungen hervorheben, was dazu führen würde, dass die Menschen auf ein Bezahlsystem, was die unterschiedliche Bewertung von Leistungen möglich macht verzichten könnten. Somit fiele der Antrieb des Profitdenkens und der damit verbundene Arbeitsaufwand ein monetäres System verwalten zu müssen und den parasitären Befall des monetären Systems über politische Maßnahmen in den Griff bekommen zu wollen, weg. Ja, ich bleibe dabei – eher 2 als 3 Stunden Arbeit und 2 Stunden Bildung täglich – da kämen wir in etwa hin.

    Gruß Bernhard

    PS. Das zu erwartende bessere Arbeitsklima unter diesen Voraussetzungen dürfen wir hier nicht vergessen. Kein Platz für Nutznießer- und Ellenbogengesellschaft."
  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu RE: ( 2 ) RE: Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 10.5.2013, 12:33:29 RE: ( 2 ) RE: ( 2 ) RE: Wie wird Arbeit neu definiert?

    Schon komisch, dass wir nicht am vorherigen Tag der Arbeit nach der Definition von Arbeit gefragt haben. Ich hatte gestern ebenfalls die Not-Wendigkeit gesehen, unser Arbeiten mal generell zu hinterfragen und mit einem neuen Thread auf meinem Blog begonnen. Aus gegebenem Anlass, da ein junger Filmemacher sich dem...  mehr

    Schon komisch, dass wir nicht am vorherigen Tag der Arbeit nach der Definition von Arbeit gefragt haben. Ich hatte gestern ebenfalls die Not-Wendigkeit gesehen, unser Arbeiten mal generell zu hinterfragen und mit einem neuen Thread auf meinem Blog begonnen. Aus gegebenem Anlass, da ein junger Filmemacher sich dem Thema widmet und sein Film bald zu sehen sein wird:
    http://faszinationmensch.com/2013/05/09/ist-unsere-arbeit-eine-religion-frohes-schaffen/
    VG Martin
    Antworten ( 1 )
  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt von Sascha Rauschenberger | 3.5.2013, 18:01:01 RE: Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt

    Es kommt wie immer auf die Anwendungsfälle an. Wenn ich ein System nutze, das mir eine Akte elektronisch abbildet und wo ich jeder Zeit adhoc ein Dokument zum Fall erstellen kann oder mir einzelen Aufgaben einstellen kann, die ich zudem an andere Adressieren kann, so lassen sich die 20% (Pareto) der nicht vorher...  mehr

    Es kommt wie immer auf die Anwendungsfälle an. Wenn ich ein System nutze, das mir eine Akte elektronisch abbildet und wo ich jeder Zeit adhoc ein Dokument zum Fall erstellen kann oder mir einzelen Aufgaben einstellen kann, die ich zudem an andere Adressieren kann, so lassen sich die 20% (Pareto) der nicht vorher denkbaren Fälle eben adhoc angehen.
    Wenn ich aber ein System habe, in dem jede Aufgabe nur erledigt werden kann, wenn sie auch vorgesehen ist, so gebe ich ihnen Recht, dann muss es eben dran vorbei gemacht werden ...
  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Wie wird Arbeit neu definiert? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 3.5.2013, 10:00:09 RE: Wie wird Arbeit neu definiert?

    Sicher ist, dass Menschen, die in einem zu starren Korsett arbeiten und denen kein Vertrauen entgegen gebracht wird, wenig Freude bei der Arbeit verspüren, und damit sicher auch nicht kreativ und innovativ sind. Ganz im Gegenteil, die Gallup-Studien zeigen gleichbleibend auf, dass Menschen, die überwiegend eintönigen...  mehr

    Sicher ist, dass Menschen, die in einem zu starren Korsett arbeiten und denen kein Vertrauen entgegen gebracht wird, wenig Freude bei der Arbeit verspüren, und damit sicher auch nicht kreativ und innovativ sind. Ganz im Gegenteil, die Gallup-Studien zeigen gleichbleibend auf, dass Menschen, die überwiegend eintönigen Tätigkeiten nachgehen müssen und denen keinerlei Kreativität zugetraut wird (ich schreibe extra nicht „abgefordert“!) entweder schon innerlich gekündigt haben oder zumindest nur Dienst nach Vorschrift machen. Nur ca. 15% der Mitarbeiter seien so emotional an ihre Firma gebunden, dass sie sich richtig reinhängen. Was für eine Verschwendung an Ressourcen!

    Daher bin ich absolut dafür, alles zu automatisieren, was irgendwo eintönige Arbeit ist. Zumal auch hier die meisten Fehler aufgrund mangelnder Konzentration vorkommen. Und wenn wir am Ende mehr Arbeitsplätze vernichten als neue nachkommen, dann könnten wir uns sogar freuen: Wir könnten alle gemeinsam weniger arbeiten und uns um Dinge kümmern, die wir immer schon mal machen wollten, z.B. um unser Familien und Freunde.

    Auf der anderen Seite können wir aber auch die freigewordene Zeit für die kreativen Aufgaben nutzen, in denen wir unsere Potentiale ausschöpfen können. So könnten wir uns mit Fragen beschäftigen, wie diese:

    Welchen Beitrag können wir in Zukunft noch erbringen?

    Auf welche Tätigkeiten könnten wir verzichten, weil sie keine wirklichen Mehrwert erbringen?

    Wie können wir zukünftig schneller zu Entscheidungen kommen, die möglichst von allen getragen werden?

    Welche Daten brauchen wir noch, um unsere Entscheidungen besser zu fällen?

    Was sollten wir tun, um unsere Kunden länger halten zu können.

    Ich sehe mit die Entlastung durch die Automatisierung eher die Potentiale, die dann seitens der Menschen entfesselt werden könnten. Wichtig ist nur, dass die Systeme nicht als Werkzeug des Misstrauens verwendet werden, sprich der Kontrolle dienen sollten. Zur Steuerung ja, denn jeder Mitarbeiter hat den Drang, gemeinsam mit den Kolleginnen etwas verbessern zu wollen. Und auch sie brauchen dazu die notwendigen Informationen zur Steuerung.
    Antworten ( 2 )
  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Wie kann man Prozesse offline steuern? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 3.5.2013, 9:57:59 RE: Wie kann man Prozesse offline steuern?

    OPTIMAL SYSTEMS hat sich dafür entschieden, für die mobilen Geräte neben der Nutzung des Standard Web-Clients native Apps für das jeweilige Betriebssystem zu entwickeln. Geschuldet wird diese Entscheidung den unterschiedlichen Bedienkonzepten. Die Anwender sollen sich so verhalten können, wie sie es auf ihrem...  mehr

    OPTIMAL SYSTEMS hat sich dafür entschieden, für die mobilen Geräte neben der Nutzung des Standard Web-Clients native Apps für das jeweilige Betriebssystem zu entwickeln. Geschuldet wird diese Entscheidung den unterschiedlichen Bedienkonzepten. Die Anwender sollen sich so verhalten können, wie sie es auf ihrem mobilen Gerät gewohnt sind.

    Die Apps sind dann typische Clients, die sich über eine entsprechende Schnittstelle mit dem Server unterhalten. Damit auch Offline gearbeitet werden kann, können dedizierte Daten heruntergeladen werden. Die Apps synchronisieren wieder mit dem Server, sobald das Gerät zurück am Funk ist.

    Damit die runtergeladenen Daten auch geschützt sind, wenn das Gerät mal „liegengelassen“ wird, muss ein zusätzlicher PIN-Code hinterlegt werden. Nach einer bestimmten Anzahl von Fehleingaben werden angelehnt an „Kobra, übernehmen Sie“ die Daten vernichtet. Ansonsten liegen sie verschlüsselt auf dem Gerät.

    Und nein, der BPM-Ansatz stirbt sicher nicht aufgrund der mobilen Geräte, so meine Meinung.

  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Welche Rolle spielen Standards bei BPM? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 3.5.2013, 9:53:32 RE: Welche Rolle spielen Standards bei BPM?

    Ich befürchte, dass das Ziel der Interoperabilität von puren Prozessdefinitionen auch in einigen Jahren nicht erreicht sein wird. Ich traue der BPMN 2.0 mehr zu als dem Web-Servic-orchestrierenden BPEL oder der WfMC-Alternative XPDL. Aber meine ersten Gehversuche der Austauschbarkeit, die ich noch bei SAPERION...  mehr

    Ich befürchte, dass das Ziel der Interoperabilität von puren Prozessdefinitionen auch in einigen Jahren nicht erreicht sein wird. Ich traue der BPMN 2.0 mehr zu als dem Web-Servic-orchestrierenden BPEL oder der WfMC-Alternative XPDL. Aber meine ersten Gehversuche der Austauschbarkeit, die ich noch bei SAPERION machen durfte, zeigten, dass ca. 70% der zusätzlichen Workflow-Funktionen in die Extensions geschrieben werden mussten. Und es ist dann zu vermuten, dass ein anderes System als das von SAPERION mit diesen spezifischen Prozessdefinitionen nicht viel anfangen kann.

    Hinzu kommt, dass die beiden Nutzergruppen zu unterschiedlich modellieren. Wer Prozesse dokumentiert wird deutich andere Modelle malen als jene, die Prozess produktiv ablaufen lassen wollen.

    Vielleicht wird es ja einen neuen Schub in das Thema über die mobile Welt geben. Hier werden kleine aber feine Apps verwendet, mit einem (noch?) überschaubaren Funktionsset.

    Oder wir kommen in die Welt der Commons, in der kooperativ und mit richtig viel Ressourcen via Open Source Modell an einer einheitlichen Business Operation Platform entwickelt wird. Dann wäre das Thema Interoperabilität von Prozessmodellen direkt vom Tisch. Aber dann würden in Summe noch mehr Arbeitsplätze vernichtet. Ob wir uns das wünschen sollten?

  • Martin Bartonitz
    Business Process Management zur Automatisierung der Büroarbeitswelt mit Dr. Martin Bartonitz

    Automatisierung, Steuerung und Kontrolle sind Grundlagen für schnelle, sichere Prozesse in der Bürowelt. Während in den Fabrikhallen Automatisierung bereits weitgehend Einzug gehalten hat, steckt sie im Büroalltag in den Kinderschuhen. Während Archivierung und Dokumentenmanagement bereits vielfach genutzt werden ist bei der Kommunikation immer noch die schwer...

  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Braucht man vordefinierte Prozesse? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 3.5.2013, 9:47:43 RE: Braucht man vordefinierte Prozesse?

    Nun, die von den BPM-, ECM bzw. EIM-Herstellern bereitgestellten Werkzeuge zum Malen der Prozesse sind inzwischen von der Handhabung recht gut. D.h. einfache Prozesse, in denen nur Dokumente oder ihre intelligentere Art der Formulare von einem Fachbereich in den nächsten geschubst werden, lassen sich gut auch...  mehr

    Nun, die von den BPM-, ECM bzw. EIM-Herstellern bereitgestellten Werkzeuge zum Malen der Prozesse sind inzwischen von der Handhabung recht gut. D.h. einfache Prozesse, in denen nur Dokumente oder ihre intelligentere Art der Formulare von einem Fachbereich in den nächsten geschubst werden, lassen sich gut auch von Verantwortlichen in den Fachbereichen bedienen. Sobald es aber um Integrationen von Fachanwendungen (z.B. ERP oder CRM) geht, müssen dann doch die IT-Experten mit ran.

    Da nur 1/3 aller unserer Prozesse wirklich strukturiert ablaufen, sprich die Abfolge der notwendigen Arbeitsschritte im Vorhinein bekannt sind, wird in den meisten Unternehmen noch immer das Medium E-Mail oder ein ECM-/EIM-System mit Statuswechseln genutzt. In letzteren System können inzwischen die Sachbearbeiter adhoc kleine Lauflisten selbst erstellen, die sie nach Bedarf auch für eine wiederholte Nutzung abspeichern können.

    Arbeiten mehrere Benutzer gemeinsam an einem Projekt, sei es an einem aufwändigeren Angebot oder an einem größeren Bauprojekt und ist es wichtig über neue Informationen oder Änderungen zu erfahren, bieten Abonnement- und Weidervorlagefunktionen entsprechende Hilfen.

    Inzwischen werden wir allerdings mit so vielen Informationen überschwemmt, dass die Nutzung gerade der Abonnementfunktion gut bedacht sein will. Am Ende finde ich doch alles, was ich gerade brauche.

    Speziell im Bereich des Case Managements, einem Begriff, der vor drei Jahren von der WfMC dem BPM zur Seite gestellt wurde, geht es verstärkt um die Verwaltung von Aufgaben. Je nach Situation können entsprechend viele Aufgaben gerade anfallen. Die Abfolge ist meist frei. Das Schließen von einer Aufgabe kann gleich mehrere andere beenden und einen Schwung anderer möglich machen. Im Rückblick auf die Historie habe ich eine klare Prozessstruktur. Schaue ich nach vorn, hätte ich ein wildes Netz von Aufgaben, wenn ich alle Fälle wirklich durch deklinieren wollte. Also lasse ich die Entscheidung, was gerade dran ist, besser in der Kompetenz des Anwenders, zumal er es definitiv besser weiß. Beispiele für Case Management: Job Center, Krankenhaus oder Rehabilitation.
  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu BPM Business Process Management als Infrastruktur? von Dr. Ulrich Kampffmeyer | 3.5.2013, 9:45:11 RE: BPM Business Process Management als Infrastruktur?

    Auf 21 Jahre meines Schaffens im Bereiche Dokumenten- und Workflow Management rückblickend kann ich nur feststellen, dass unsere IT-Infrastukturen noch immer so kompliziert sind, dass sich eigenständige BPM-Systeme nur schwer vermarkten lassen. Ich habe so viele BPM-Systeme kommen und gehen sehen oder...  mehr

    Auf 21 Jahre meines Schaffens im Bereiche Dokumenten- und Workflow Management rückblickend kann ich nur feststellen, dass unsere IT-Infrastukturen noch immer so kompliziert sind, dass sich eigenständige BPM-Systeme nur schwer vermarkten lassen. Ich habe so viele BPM-Systeme kommen und gehen sehen oder das Dasein eine Mauerblümchen-Nieschensystems fristen. Viele der eigenständigen Hersteller sind inzwischen unter die Fittiche der Großen gekommen und sind so weniger visibel geworden, weil sie dort eine von vielen anderen Produkten geworden sind.

    BPM unter dem Aspekt des Kids zwischen den diversen Anwendungen im Unternehmen, sprich der Vermeidung von Medienbrüchen, können sich nur die Konzerne leisten. Der Mittelstand überhebt sich häufig genug an den Kosten der Systemintegrationen, die anfallen, will man Datendopppelerfassungen vermeiden.

    Und bei den Großen sind es dann auch eher Prozesse, in denen Services ohne Menschen zu orchestrieren sind, BPEL without Humans lässt grüßen.

    Dort, wo an den Prozessen doch deutlich mehr Hand angelegt werden muss, u.a. weil das Wissen noch immer in den Köpfen der Menschen entsteht (Information trifft auf Erfahrung ;-), zeigt sich, dass bisher die ECM- bzw. EIM-Systeme gerade im Mittelstand bevorzugt eingesetzt werden. Dennn noch immer kommt kaum ein Prozess ohne das elektronifizierte Papierdokument oder die klassische E-Mail aus. Auch wenn die Nutzung von Web-Formularen das herkömmliche Dokument zunehmend ablöst, übergangsweise aber auch noch als PDF-Reformatierung.

    Und in diesem Umfeld ist auch das Thema Integration via Web-Service (siehe die SOA Philosophie) noch wenig spürbar.

  • Martin Bartonitz
    Antwort von Dr. Martin Bartonitz , OPTIMAL SYSTEMS GmbH zu Alternative Schulkonzepte 2020 | 25.1.2013, 11:42:39 Es wird Zeit zum Kulturwandel, besonders auch in unseren Schulen ...

    Vielen Dank für diese so wichtige Initiative, geht es doch um unsere Zukunft, speziell unserer Kinder und zukünftigen Enkelkinder, aber auch allen Anderen ... Nach 4 Jahren Beschäftigung zum Thema Motivation, Selbstbestimmtheit, Selbstsicherheit, Eigenwillen, u.a. sehe ich immer deutlicher, welch krassen Fehler wir in unserer...  mehr

    Vielen Dank für diese so wichtige Initiative, geht es doch um unsere Zukunft, speziell unserer Kinder und zukünftigen Enkelkinder, aber auch allen Anderen ...

    Nach 4 Jahren Beschäftigung zum Thema Motivation, Selbstbestimmtheit, Selbstsicherheit, Eigenwillen, u.a. sehe ich immer deutlicher, welch krassen Fehler wir in unserer (V)Er-ziehung und Ver-bildung machen.

    Unser Schulsystem trainiert auf Gehorsam und stopft mit Faktenmüll zu. Am Ende steht ein unmündiger, wenig weiser Mensch, mit wenig Selbstsicherheit und vielen Ängsten und Zweifeln. Willführig geht er so ab in Depression und Burn-Out. Das kann für unsere Gemeinschaft genauso wenig gesund sein, wie für die Unternehmen.

    Ich hatte vor einiger Zeit einen Artikel aufgegriffen, der ziemlich deutlich machte, wie grausam unser Schulsystem ist:

    http://faszinationmensch.com/2012/01/22/kritik-an-unserem-schulsystem-daruber-wie-wir-unsere-kinder-verdummen/

    Aber es gibt inzwischen Viele Eltern aber auch Lehrer, die das erkannt haben und schon gegensteuer. Ich habe hier begonnen, diese Projekte zu sammeln, so dass sie Mut zum Nachahmen machen. Auf geht es:

    http://faszinationmensch.com/2011/11/17/so-sollte-schule-funktionieren-uber-erfahrungsraume-im-umgang-mit-unvorhersehbarem-und-ubernahme-von-verantwortung/
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