Kostenfrei Newsletter abonnieren
Als Mitglied kostenfrei Competence Report abonnieren über:
Objektbezogen nach Kategorien:
Nach Themen / Centern:
Nach Branchen:
Nach Regionen:
Nach Kategorien:
CI
91%
 

Der Immobilienindex von ImmobilienScout24 - Ausgabe Oktober 2010

  • Profil (CI):
  • 90%
  • | Netzwerk (CI):
  • 100%
  • | Markt (CI):
  • 88%
  • | Aktualität (CI):
  • 90%
  • | Status (CI):
  • 99%
Herausgebende Organisation
Beschreibung
Ausgabe Oktober 2010 - Immobilienpreise im dritten Quartal weiter rückläufig

Die Angebotspreise für Immobilien in Deutschland sind auch im dritten Quartal 2010 rückläufig. Damit setzt sich der Trend, der nach dem ersten Quartal 2010 eingesetzt hat, weiter fort. Die Preissteigerungen aus dem Vorjahr werden vom Markt korrigiert, wobei saisonale Faktoren den derzeitigen Abwärtstrend deutlich beeinflussen.

So sind die Preise für Neubau-Häuser in den letzten drei Monaten zwar um zwei Prozent gefallen, der IMX zeigt jedoch, dass die Preisabschläge geringer werden. Dies kann als erstes Indiz für eine leichte Stabilisierung gedeutet werden. Bei Neubauwohnungen hingegen zeigt die Preiskurve unverändert nach unten.

Im Bestand zeichnet sich ein ähnliche Entwicklung ab. So konnten Wohnungen im Bestand im ersten Halbjahr 2010 noch durch stabile Preise punkten. Im dritten Quartal folgen die Quadratmeterpreise hier jedoch der Entwicklung im Neubausegment: Die Angebotspreise für Bestandswohnungen sind in den letzten drei Monaten um fast vier Prozent gesunken. Lediglich bei Häusern im Bestand ist eine Tendenz zur Bodenbildung zur beobachten, achdem dort die Preisabschläge in den letzten sieben Monaten am deutlichsten ausgefallen sind.

Wie geht es weiter?
Auch im vierten Quartal wird sich der Abwärtstrend bei den Neubaupreisen zunächst sehr wahrscheinlich weiter fortsetzen. Allerdings mit deutlicher Tendenz zur Stabilisierung. Das günstige Zinsniveau sorgt für weitere Nachfrage, was die Preise positiv beeinflussen kann. Aufgrund der höheren Abschläge in der Vergangenheit kann im Bestand die Stabilisierung zum Jahresende hin deutlich stärker ausfallen. Eine spürbare Trendwende kann aber wohl erst zum Ende des Jahres hin erwartet werden.

(Autor: Michael Kiefer)
Kern-Information zum Beitrag (Dateien, externe Webseite)
Weitere Informationen im Internet
aktualisiert am 24.05.2013, 13:18:50  
Weitere Inhalte
Autor
Herausgebende Organisation