Einleitung und Hintergrund
2010 war ein schwieriges Jahr für die europäischen Aktienmärkte. Während der deutsche Leitindex DAX zu Jahresende ein Plus von 15,71% verzeichnen durfte, hat der maßgebliche Eurozonen-Index, der EuroStoxx 50, um 5,37% nachgegeben. Im Tief Mitte Mai lag er sogar 16,11% unter seinem Startwert von Anfang Januar.
Während bei der Gruppe der Selbstentscheider (self directed investor) immer noch strukturierte Produkte mit dem Basiswert DAX das größte Volumen stellen, ist im Beratungs- und Vertriebsgeschäft der EuroStoxx 50 zum wichtigsten, einzelnen Basis-wert für Zertifikate geworden. Neben der mit 50 Aktientiteln etwas breiteren Aufstellung und der Abdeckung des gesamten Euroraums, ist es insbesondere die Konzeption als Preis-Index, die eine attraktivere Ausgestaltung der Strukturen zulässt, als dies bei einem Performance-Index wie dem DAX der Fall wäre.
Die Frankfurter Zertifikate-Börse Scoach hat in Zusammenarbeit mit der European De-rivatives Group (EDG) im Sommer 2009 fünf Zertifikate-Indices konzipiert, die die Per-formance der gängigen Produktgattungen widerspiegeln sollen. Entsprechend wurden ein Discount-, ein Bonus-, ein Aktienanleihe-, ein Outperformance- sowie ein Garantie-Index entwickelt. Sämtliche diesen Indices zugrunde liegenden Produkte haben als Basiswert den EuroStoxx 50. Die monatlich angepasste Zusammensetzung und Gewichtung der einzelnen Indices basiert auf dem ausstehenden Volumen der Produkte in ihrer jeweiligen Gattung. Entsprechend ist der Verlauf der Indices kein theoretischer Wert, sondern die tatsächliche durchschnittliche (gewichtete) Anlage-Performance der Investoren in der jeweiligen Produktgattung. [...]
Die vollständige Studie finden Sie als Pdf-Datei im Anhang!
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