Entwicklung eines Logistikkonzeptes zur Optimierung des Ersatzteilmanagements in der Instandhaltung durch Integration aller am Geschäftsprozess Beteiligten und
durch die Synchronisation der gesamten Lieferkette
Einer der wichtigsten unterstützenden Bereiche industrieller Herstellprozesse ist die betriebliche
Instandhaltung, welche die Leistungsfähigkeit der industriellen Produktionseinrichtungen über den
gesamten Lebenszyklus sicherstellt und somit entscheidend zur Wertschöpfung eines Unternehmens beiträgt. Mit einem volkswirtschaftlichem Umsatz von rund 250 Mrd. • liegt die Instandhaltung
zudem deutlich vor anderen industriellen Branchen in Deutschland.
Auch die Bewirtschaftung höherwertiger oder im Sinne der Anlagenverfügbarkeit kritischer Bauteile (B- und A-Teile) kann zur Kostensenkung auf Seiten des Anlagenbetreibers nun an externe
Dienstleister vergeben werden.
Auf Grund der hohen Teilevielfalt und Anzahl von Lieferanten im ETM sind Aggregationseffekte, die zu einer Konsolidierung der Einzelbedarfe führen
können, bisher system-immanent nicht gegeben. Die Folgen sind schon heute geringe Sendungsgrößen und ein hohes Verkehrsaufkommen durch Ersatzteil-Einzellieferungen.
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