Die Transparenz der Beschaffungsdaten ist jedem guten Einkäufer ein Anliegen. Aber Transparenz, besonders im MRO-Einkauf (Maintenance, Repair and Operations), erreichen nur wenige Unternehmen.
Die „6 Ws des Einkaufs“ („WER kauft WAS von WEM zu WELCHEM Preis in WELCHER Menge WANN ein“?) hat zu beantworten, wer durch den strategischen Beschaffungsprozess („Strategic Sourcing Prozess“) Materialkosten sparen will. Verlässliche Datenquellen dafür sind Kreditorensysteme, weil sie die tatsächlich getätigten Geschäftsabschlüsse abbilden. Ein hartes Brot: Kreditorensysteme stammen aus der Finanzwelt mit den ihr eigenen Kontenrahmen, und sind keineswegs per se kompatibel mit den stark gegliederten Materialgruppenschlüsseln des Einkaufs. Die Optimierung der Datenqualität ist tiefer anzusetzen.
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