Ein Instandhaltungskonzept aus der chemischen Industrie zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit durch Outsourcing von Personal und Bündelung der Leistungen innerhalb eines „Full Service“-Instandhaltungsvertrages
Vorgestellt wird das Konzept eines Produktionsbereiches (ca. 250 Mitarbeiter, 5 Teilanlagen), sein technisches Anlagenpersonal an einen zentralen Dienstleister zu überführen und die notwendigen Leistungen über einen Instandhaltungsvertrag einzukaufen. Als Anreizsystem dient ein Bonus-/Malus-System, das abhängig ist von den erreichten Kosten und der erreichten technischen Verfügbarkeit im Vergleich zu festgelegten Budget- bzw. Verfügbarkeitswerten.
Die Aufbauorganisation ist flexibel und die Prozessketten zwischen Produktion und Technik sind mit Hilfe eines EDV-Systems (SAP) systematisiert.
Einzelne Tätigkeiten wurden modularisiert und als planbare Leistungspakete festgelegt, sämtliche Materialien erfasst, bewertet und in ein bestandsgeführtes Lager überführt, Ansätze zur Festlegung von Mindestbeständen werden durchgeführt.
Teams aus Produktion und Technik untersuchen die verfügbarkeitskritischen und kostenintensiven Anlagenteile mit dem Ziel, die notwendigen Instandhaltungsaktivitäten in planbare Anteile zu überführen.
Lesen Sie den Vortrag Outsourcing Maintenance als „Full Service“ von Thomas Mallmann.
-
2 MB
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

