Tag für Tag fertigt Audi in Ingolstadt Fahrzeugkomponenten für verschiedenste Modelle, vom Schwenklager über Radträger und Radnaben bis hin zu Bremsscheiben. Um dies wirtschaftlich leisten zu können, erarbeitet Audi mit seinen Maschinenlieferanten regelmäßig innovative Technologien. „Im Lauf der Zeit setzt sich dann unsere gemeinsame Pionierarbeit als genereller Standard am Markt durch“, erklärt Franz Robl, bei Audi verantwortlich für Planung und Serienbetreuung E-Technik innerhalb der Fahrwerkkomponentenfertigung. Eine bewährte Partnerschaft besteht mit der Scherer Feinbau Maschinen GmbH, Mömbris. In einer 2008 installierten neuen Fertigungslinie sind drei doppelspindelige Vertikaldrehzentren VDZ 120 DS von Scherer mit einer CNC Sinumerik 840D sl integriert. Sie arbeiten nach dem Pick-up-Prinzip und sind modular aufgebaut. Auf ihnen lassen sich Werkstücke mit einem Drehdurchmesser von 10 bis 220 Millimeter herstellen. Die Eilgangsgeschwindigkeiten der X-Achse reichen bis 60 Meter pro Minute und in der Z-Achse bis 30 Meter pro Minute. Die Grundelemente der Maschinen sind in Kastenausführung mit Spezialbeton ausgegossen und gewährleisten somit beste Dämpfungs-, Steifigkeits- und Leistungswerte. Rollenumlaufeinheiten sorgen für geringe Reibung und hohe Präzision.
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