MANAGEMENT ENGINEERS GmbH + Co. KG

Klimaschutz und Asienkonkurrenz machen der europäischen Automobilzulieferindustrie zu schaffen

Auf Europas Automobilzulieferer kommen derzeit aus zwei Richtungen neue, existenzielle Herausforderungen zu. Zum einen in Form einer neuen Kostenwelle beim Klimaschutz; zum anderen durch neue Pflichten und Konkurrenz in den Emerging Markets. Darauf weist die Unternehmensberatung Management Engineers [ME] in einer aktuellen Studie hin. Sie sieht aber gute Chancen, dass die Zulieferunternehmen – gerade aus dieser doppelten Drucksituation heraus – neue Lösungen entwickeln und so auch künftig im globalen Wettbewerb ganz vorne mitfahren können.

Klimaschutz: Neue Kostenbelastung in Milliardenhöhe ab 2013

Nach ihren signifikanten Fortschritten bei der Senkung des Flottenausstoßes steht den europäischen Autobauern eine zweite kostenintensive CO2-Herausforderung bevor. Auslöser sind veränderte Spielregeln im EU-Emissionsrechtehandel, die spätestens 2013 Wirkung zeigen werden. Die Zulieferindustrie ist hiervon zwar nicht direkt betroffen, dafür aber indirekt umso mehr. Denn die unmittelbar tangierten Energieversorger und Rohmaterialproduzenten (z. B. Aluminium, Stahl, Kunststoffe) werden ihre Kostensteigerungen in Milliardenhöhe soweit wie möglich an dieses nächste Glied der automobilen Wertschöpfungskette weitergeben. Für ein einzelnes typisches Zulieferunternehmen resultieren daraus Mehrkosten in der Fahrzeugproduktion, die das Niveau seines aktuellen EBIT erreichen können – so zeigen es Berechnungen von ME. Um dieser existenziellen Kostenbelastung zu entkommen, können die Zulieferer in zwei Richtungen verhandeln – mit den OEMs und mit den europäischen Rohmaterialproduzenten.

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