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Innovationsmanagement: Wie Unternehmen von der Idee zur Innovation kommen

spring Messe Management
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Während sich heute noch viele Unternehmen damit beschäftigen, wie sie ihre Mitarbeiter kreativer machen, geht Robert Rosenfeld einen Schritt weiter: Der Innovationsexperte analysiert seit mehr als 40 Jahren die Mechanismen, die kreative Ideen oder Handlungen zu Innovationen machen. Denn von 100 Ideen würden nur 10 Prozent finanziert, 3 bis 4 Prozent zur Marktreife gebracht und lediglich 1 bis 3 Prozent seien wirklich erfolgreich.

Für Rosenfeld ist Innovation ein Kontinuum von der Evolution über die Expansion bis hin zur Revolution. „Evolutionäre Ideen sind stufenartige Verbesserungen, expandierende Ideen vergrößern die gegenwärtige Sichtweise und revolutionäre Ideen erfolgen außerhalb etablierter Denkmuster, sind also wirkliche Durchbrüche“, so der CEO von Idea Connection Systems. In Organisationen komme es darauf an, in alle drei Bereiche zu investieren, um Produkte auf dem Markt zu halten, zu erweitern oder neue herauszubringen.

Die richtigen Innovationstypen finden

Für Personalverantwortliche, die Innovationen in ihrer Organisation fördern möchten, reiche es demnach nicht aus, nach kreativen Mitarbeitern zu suchen. Es komme dabei auf die Art von Kreativität an. „Organisationen benötigen Mitarbeiter aus dem ganzen Spektrum“, meint Rosenfeld – also Kreativität, die Vorhandenes ausbaut, expandiert oder revolutioniert. Dabei spiele etwa eine Rolle, wie viel Kontrolle jemand brauche, ob ein Mitarbeiter gern netzwerke, rasche Entscheidungen treffe oder eher Alternativen abwäge, bevor er handle.

Um den Innovationstyp eines Mitarbeiters zu ermitteln, hat das Team von Rosenfeld einen psychologischen Indikator entwickelt, der auf Innovation spezialisiert ist, den Innovation Strengths Preference Indicator (ISPI). Dieses Instrument erlaube es, Innovationsvorlieben zu messen und herauszufinden, wie jemand in Gruppen oder Teams agiert. Denn gerade solche unsichtbaren Seiten der Kommunikation verhinderten oft, dass Innovationen entstünden.

Gleich und gleich gesellt sich gern?

Auch wer mit wem zusammenarbeite, beeinflusse die Dynamik von Innovationen. Die in Unternehmen weit verbreitete Annahme, dass möglichst heterogene Teams am erfolgreichsten arbeiten, kann Rosenfeld im Sinne von Innovationen nicht bestätigen. „Manchmal bedarf es einer guten Mischung von Leuten, aber manchmal ist auch ein homogenes Team mit ganz ähnlichen Menschen notwendig“, erklärt der Innovationsexperte.

Gerade bei besonders kreativen und assoziativen Menschen erweise es sich als vorteilhaft, sie mit Gleichgesinnten zusammenzubringen. „Mehrere solche Menschen in einem Team erzeugen eine gedankliche Explosion und verändern die bisherigen Grundvoraussetzungen komplett“, hat Rosenfeld beobachtet. In gemischten Gruppen könnten sie ihre Fähigkeiten hingegen nicht entfalten und würden eher ausgebremst.

Weitere Lektionen aus seinem „Lexikon der Innovationen“ und Tipps für Personalverantwortliche, wie sie Innovationen stimulieren können, bringt Robert Rosenfeld zu seinem Keynote-Vortrag auf die Messe Zukunft Personal mit:
„Making the Invisible Visible" (auf Englisch)
Koelnmesse, Halle 3.2, Forum 1
Mittwoch, 21. September 2011,
9.30 – 10.30 Uhr, im Anschluss Public Interview

Über Robert Rosenfeld
Seit mehr als 40 Jahren beschäftigt sich Robert Rosenfeld damit, welche menschlichen Verhaltensweisen Innovationen in Organisationen ermöglichen. 1978 baute er bei Eastman Kodak das erste „Office of Innovation“ auf. 1988 gründete Rosenfeld die Firma Idea Connection Systems (ICS), ein Beratungsunternehmen mit dem Schwerpunkt Innovationsmanagement. Sein erstes Buch “Making the Invisible Visible: The Human Principles for Sustaining Innovation” erschien im Jahr 2006. Gemeinsam mit Gary Wilhelmi hat Rosenfeld nun ein zweiten Buch geschrieben: “The Invisible Element: A Practical Guide for the Human Dynamics of Innovation” erscheint Ende dieses Jahres.

Weitere Informationen zur Zukunft Personal sind unter www.zukunft-personal.de erhältlich.

Auch das Vortragsprogrammheft zur Messe ist online verfügbar: Sie können es hier herunterladen.
Über folgenden Link haben Sie die Möglichkeit, sich für die Messe zu akkreditieren: Presseakkreditierung

Über die Messe Zukunft Personal
Vom 20. bis 22. September 2011 öffnet die Zukunft Personal, Europas größte Fachmesse für Fragen rund um das Thema Personal in Unternehmen, bereits zum 12. Mal ihre Tore. 11.837 Personalverantwortliche aus dem In- und Ausland informierten sich im Jahr 2010 in Köln über Strategien und Lösungen für das Personalmanagement. Bekannt ist die Messe insbesondere für ihr umfangreiches Vortragsprogramm zu aktuellen Trends. Das Themenspektrum reicht von Recruiting und Retention über Leadership-, Weiterbildungs-, Arbeitsrechts- und Softwarefragen bis hin zur Zukunft der Arbeitswelt.

Über spring Messe Management GmbH & Co. KG
In zwölf Metropolen Europas veranstaltet spring Messe Management Fachmessen zu den Themen Personalmanagement, Weiterbildung, E-Learning, Arbeitssicherheit, Public Sector, IT & Unternehmenssteuerung, Online-Marketing und Corporate Health. Langjährige Messe-Erfahrung, thematische Expertise und nachhaltige Kundenorientierung machen die Veranstaltungen von spring zu etablierten Branchenplattformen. spring-Fachmessen sind ein Seismograph für neue Produkte, Ideen und Managemententwicklungen. Das Unternehmen ist in sieben Ländern vertreten: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Ungarn, Russland, Spanien und Frankreich.

Pressekontakt:
Stefanie Hornung
Pressesprecherin „Zukunft Personal“
spring Messe Management GmbH & Co. KG
Güterhallenstraße 18a
68159 Mannheim
Tel. +49 621 70019-72
Fax +49 621 70019-19
E-mail: s.hornung@messe.org
Internet: www.zukunft-personal.de
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