Jede AP-Abteilung hat bereits einen gewissen Automatisierungsgrad. Das Minimum ist ein automatisiertes Finanzsystem, um Transaktionenauszuführen, Daten ins Hauptbuch einzugeben und Gläubiger zu bezahlen. Diese niedrigste Stufe ist allgemein etabliert. Unternehmen dieser Automatisierungsstufe haben typischerweise hohe Verarbeitungskosten und lange Umlaufzeiten.
Sobald die Kreditorenbuchhaltung einer Firma diese Automatisierungsstufe verlässt, bedeutet dies eine Reduktion der Kosten sowie eine Verkürzung der Umlaufzeiten. Allerdings wird eine höhere Automatisierung aus verschiedenen Gründen manchmal blockiert oder verzögert. Je höher der Automatisierungsgrad, desto wichtiger ist die Kooperation und Koordination mit anderen internen und externen Abteilungen.
Es gibt bereits ausführliche Untersuchungen und Dokumentationen vieler Forschungs- und Beratungsfirmen zur AP-Automatisierung. Auf der Grundlage dieser Forschungen, ergänzt durch Interviews mit Unternehmen, deren Kreditorenbuchhaltungen bereits einen sehr hohen Automatisierungsgrad erreicht haben, wurde ein Rahmen entworfen, durch dessen Befolgung die möglichen Risiken erheblich gesenkt und die Erfolgswahrscheinlichkeit für das Erreichen einer höheren AP-Automatisierungsstufe vergrößert werden. [...]
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