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    Center Institutionelles Asset Management

    Bernd TürkKlaus MössleWinfried HutmannGötz J. KirchhoffReinhard Wolfgang LiebingMartin Garske
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    Beschreibung

    Competence Center Institutionelles Asset Management: Umfassende Fachinformationen, führender Unternehmen, Fachexperten, News Termine, Stellenangebote und Kommunikationsmodule zum Thema Institutionelles Asset Management stehen Ihnen hier zur Verfügung.

    Semantisches Klassifikations-Profil

    Übercenter : Vermögensmanagement / Finanzberatung
    Untercenter : Family Offices
    Beispielhafte Objekte aus dem Center
    • Das Management alternativer Dachfonds, Dokument, portfolio Verlagsgesellschaft mbH
    • Private Anleger sind risikobereiter als institutionelle Investoren, Dokument, Handelsblatt GmbH
    • Euro-Krise - die Vertrauensfrage darf gestellt werden, Dokument, Winfried Hutmann, FRANKFURT-TRUST
    • Investieren in Schwellenländer: Megatrend Emerging Markets, Dokument, Nikolai Maul, FRANKFURT-TRUST
    • Asset Allocation - EINE SONDERPUBLIKATION der BörseGo AG, Dokument, BörseGo AG
    • Aussichten für Finanzmärkte, die deutsche Wirtschaft und den Euroraum in 2012, Dokument, MLP AG
    • Neuer Euro-Stresstest für 2012?, Dokument, apano GmbH
    • Chancen durch aktives Management – Rohstoffmarkt mit Mega-Trend, Dokument, BörseGo AG
    • Chancen für den Goldpreis in 2012, Dokument, Ophirum Commodity GmbH
     
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    • Janina Goldenstein
      Antwort von Janina Goldenstein, Sustainability-Congress GmbH zu Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger) von Dr. Winfried Felser | 6.2.2012, 15:32:40 RE: ( 10 ) Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger)

      Nachhaltigen Kapitalanlagen haftet für Viele immer noch das Vorurteil an, dass sie gegenüber traditionellen Anlageformen in der Rendite schwächeln, obwohl es längst hinlänglich analysiert wurde, dass dies nicht zutrifft. Sie wissen aber, Vorurteile halten sich oft gegen alle Vernunft. Wir mit unserem Kongress sind in dieser... mehr

      Nachhaltigen Kapitalanlagen haftet für Viele immer noch das Vorurteil an, dass sie gegenüber traditionellen Anlageformen in der Rendite schwächeln, obwohl es längst hinlänglich analysiert wurde, dass dies nicht zutrifft. Sie wissen aber, Vorurteile halten sich oft gegen alle Vernunft. Wir mit unserem Kongress sind in dieser Hinsicht ausdauernd. Wir wissen, dass wir uns in einem Feld mühevoller Klein- und Überzeugungsarbeit bewegen und freuen uns über jeden Anleger und jeden Profi, der überzeugt wurde, in der Zukunft neue Wege zu gehen. Das Standardrezept, wie der Markt schnell und umfassend für das Thema interessiert werden kann, gibt es nicht – sonst hätten wir es nach achtjähriger Arbeit längst gefunden. Sie können davon ausgehen, dass jede Hiobsbotschaft – und davon gibt es immer mehr, gleich ob auf der ökologischen, politischen oder wirtschaftlichen Ebene, zum Umdenken zwingen wird. Da werden sich auch traditionelle Institute am Ende des Tages nicht verschließen können.

    • Jörg Weber
      Antwort von Jörg Weber, ECOreporter.de AG zu Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger) von Dr. Winfried Felser | 6.2.2012, 1:06:53 RE: ( 9 ) Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger)

      Die meisten Anleger sind sehr verunsichert. Man sieht aber beim Kundenwachstum etwas der GLS Bank und der Umweltbank, dass sich viele Menschen entschließen, Geldanlage anders zu betreiben. In die von Ihnen genannten Marktberichte geht ja vor allem so etwas ein wie die Frage, welchen Anteil beispielsweise nachhaltige... mehr

      Die meisten Anleger sind sehr verunsichert. Man sieht aber beim Kundenwachstum etwas der GLS Bank und der Umweltbank, dass sich viele Menschen entschließen, Geldanlage anders zu betreiben. In die von Ihnen genannten Marktberichte geht ja vor allem so etwas ein wie die Frage, welchen Anteil beispielsweise nachhaltige Aktienfonds am Gesamtmarkt der Aktienfonds haben. Dass wir hier kein riesiges Wachstum haben, liegt auch schlicht daran, dass die nachhaltigen Fonds sich in den letzten Jahren nicht eben gut entwickelt haben. Wir untersuchen den Markt seit 1999 fortlaufend.

      ECOreporter wurde dazu zunächst vom NRW-Umweltminisiterium beauftragt, seit vielen jahren erstellen wir die Berichte selbst, für unsere Abonnement-Kunden. Wenn ich sehe, dass 90 Prozent der nachhaltigen Aktienfonds 2011 Verluste aufwiesen – da kann ich die Enttäuschung der Anleger nachvollziehen. Sie haben ja gerade gedacht, Nachhaltigkeit sei etwas, das sich in Krisenzeiten bewährt. Hier muss sich die Branche einmal selbstkritisch fragen, ob ihre Ansätze zeitgemäß sind. Oder ob die Werbeversprechen passen. Nach meiner Meinung sind gut gemachte nachhaltige Finanzprodukte erfolgreicher als konventionelle. Aber nur im Durchschnitt. Dem Anleger, der mit einem einzelnen Solar-Aktienfonds viel Geld verloren hat, dem nutzt der Durchschnitt nichts.

      Natürlich ist das nur die eine Seite. Die andere Seite, das sind die Anleger selbst. Es gibt immer noch Zehntausende, die für 0,15 Prozent mehr Zinsen auf dem Tagesgeld- Konto von einer Kirchenbank zu einer Bank wechseln, die noch vor zwei Jahren wegen unverantwortlicher Zocker-Geschäfte vom Staat gerettet werden musste. „Gier ist geil“ – wer macht sich schon klar, dass 0,15 Prozent Zinsen auf 5.000 Euro in einem halben Jahr nur 3,75 Euro bedeuten? Das reicht einmal nicht, um alle Portokosten des Wechsels zu bezahlen.

      Und zu den Volksbanken und Sparkassen: im Großen und Ganzen haben die vernünftig agiert. Viele bemühen sich um Nachhaltigkeit, manche schneller, andere sehr langsam. Wir bekommen in unseren Fernlehrgang immer mehr eco-anlageberater aus diesen Banken. Sie stellen auch auf den Messen Grünes Geld aus, sie zeigen unsere Ausstellung Rendite plus X, laden dazu ihre Kunden ein. Da ist ortsnahes Engagement. Auch viele der Kirchenbanken sind ja im Verbund der Volksbanken – das ergibt ein buntes Bild. Viele Experten aus anderen Nationen beneiden uns um unser Netz der Sparkassen und Volksbanken!

    • Ingo Scheulen
      Antwort von Ingo Scheulen, Ökologische Finanzdienstleistungen zu Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger) von Dr. Winfried Felser | 6.2.2012, 1:00:59 RE: ( 8 ) Nachhaltige Geldanlagen Anleger (institutionelle Anleger)

      Wir müssen nicht daraum herum reden: Trotz des überdurchschnittlichen Wachstums im Bereich nachhaltiger Geldanlagen haben wir es immer noch mit einem Nischenmarkt zu tun. Dieser hat jedoch inzwischen eine Größenordnung erreicht, dass sich immer mehr „konventionelle“ Banken, Kapitalanlagegesellschaften und... mehr

      Wir müssen nicht daraum herum reden: Trotz des überdurchschnittlichen Wachstums im Bereich nachhaltiger Geldanlagen haben wir es immer noch mit einem Nischenmarkt zu tun. Dieser hat jedoch inzwischen eine Größenordnung erreicht, dass sich immer mehr „konventionelle“ Banken, Kapitalanlagegesellschaften und Versicherer mit Themen der Nachhaltigkeit beschäftigen, aber selten aus echter Überzeugung. Und oftmals ohne wirkliche Kompetenz.

      Sie stellen im Grunde die alte Frage, was zuerst da ist: die Henne oder das Ei. Wer muss zuerst handeln? Der Anleger/die Anlegerin oder die Produktanbieter? Derzeit schieben sich beide Seiten den Schwarzen Peter zu. Die Finanzakteure rechtfertigen sich für ihr geringes Engagement mit der fehlenden Nachfrage seitens ihrer Kundinnen und Kunden. Sparer und Anleger äußern zwar in allen Umfragen der letzten Jahre, sie hielten die Beachtung ethisch-ökologischer Werte bei der Geldanlage für wichtig. Leider wüssten sie zu wenig darüber und auch nicht, wie und wo sie das bekommen könnten.

      Wer macht was mit meinem Geld? Will ich das? Was ist mir wichtig? Bei allem Nachdenken und Umdenken über die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft wird der Umgang mit Geld immer noch zu oft ausgeblendet. Gerade die Medien haben hier eine besondere Verantwortung.
      Der ungeregelte und somit ungehemmte Finanzkapitalismus hat wenige reich gemacht, er beschert uns eine Krise nach der anderen und treibt inzwischen ganze Staaten in die Fast-Insolvenz. Auf diesem Nährboden konnte Gier gedeihen. Gleichzeitig wurde der Geiz zum Mainstream. Alles muss noch billiger werden: Lebensmittel, Kleidung, Unterhaltung – und Arbeit! Aber das ist ein eigenes Thema. Ja, die Anleger haben eine Verantwortung. Sie können sich nicht damit herausreden, dass andere den Markt beherrschen und das Sagen haben. Gute Arbeit hat ihren Preis. Und eine solide und verantwortliche Geldanlage soll eine auskömmliche Rendite haben. Das Streben nach Extraprofiten und Outperformance ist nicht nachhaltig. Das sehen immer mehr unserer Kundinnen und Kunden auch so. Insofern beobachten wir positive Zeichen einer Änderung.

      „Der Staat“ sollte mit gutem Beispiel voran gehen – gerade in diesen Zeiten von Haushaltsenpässen und Verschuldung. Andere Länder machen es uns bereits vor: Die Altersversorgung der öffentlichen Beschäftigten wird zum Beispiel in Norwegen transparent nach strengen Sozial- und Umweltkriterien organisiert. Warum sollte das in Deutschland nicht auch gehen?

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