Wenn es um Grenzmärkte geht, halten institutionelle Investoren Afrika für die interessanteste Anlageregion. Trotzdem haben die meisten keinen ernstzunehmenden Teil ihres Portfolios auf dem Schwarzen Kontinent investiert. Das könnte sich jedoch bald ändern.
Während die Schuldenkrise in Europa und den USA auch die Schwellenmärkte mitzureißen droht, schauen immer mehr institutionelle Investoren auf Grenzmärkte – Entwicklungsländer, die es noch nicht zum Schwellenland-Status geschafft haben. Vor allem Afrika scheint es den Investoren angetan zu haben.
Das geht aus einer Studie der Fondsgesellschaft Silk Invest hervor. Die Gesellschaft, die sich als eines der wenigen Fondshäuser auf diese Anlageregion spezialisiert, hat 157 professionelle Investoren – hauptsächlich Mitarbeiter von Vermögensverwaltungen und Privatbanken – befragt.
Nur 25 Prozent der Befragten gaben an, gar kein Geld in den Grenzmärkten angelegt zu haben. Knapp 30 Prozent erklärten hingegen, mehr als 10 Prozent des Portfolios in Grenzmarkt-Papieren zu halten.
43 Prozent der Umfrageteilnehmer bezeichneten Afrika als die attraktivste Anlageregion. Damit rangiert der Schwarze Kontinent vor Asien, das mit 36,7 Prozent der Stimmen auf Platz 2 rückt. Es folgen mit großem Abstand Lateinamerika (5,7 Prozent), sowie Osteuropa und der Nahe Osten (jeweils 5,1 Prozent). [...]
Quelle: DAS INVESTMENT
Die vollständige Studie zu "Frontier Markets" finden Sie hier!
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