Im Vorfeld hatten sich die Verantwortlichen verschiedene Tools angeschaut. Insbesondere die Lösungen der großen, bekannten Anbieter erschienen zu schwerfällig, bei denen der kleineren Anbieter fehlten wesentliche Funktionalitäten, oder die Zukunftssicherheit war durch Unternehmenskäufe nicht sichergestellt. „Was wir suchten, war kein Öltanker, sondern ein wendiges Schnellboot“, verbildlicht Johann Adler seine Vorstellungen von der neuen Lösung. Dass die Software den fachlichen Anforderungen standhalten musste, um monatlich prüfungsfähige Abschlüsse (Konzernbilanz und -GuV) sowie jährlich den Konzernanhang zu erstellen, versteht sich von selbst. Darüber hinaus war insbesondere Flexibilität gefragt, die es der Fachabteilung ermöglicht, selbständig auf sich laufend ändernde Rahmenbedingungen oder Strukturen zu reagieren. Wichtig war, eine einfache Simulation in Form von „As if Analysen“ abbilden zu können, z.B. um einen Unternehmenszu- oder -verkauf zu simulieren. Schließlich musste sich die neue Lösung in die bestehende IT-Architektur integrieren lassen. Vorhandene Komponenten waren SAP-Vorsysteme und, nachgeschaltet, ein bewährtes OLAP-Analysewerkzeug für das Management Reporting, das gerade erweitert und ausgebaut worden war. Was als Zwischenglied fehlte, war eine Konsolidierungslösung. Und die musste vor allem auch noch schnell einführbar sein, denn die zeitlichen Vorgaben waren äußerst ambitioniert.
All diese Bedingungen am besten erfüllen konnte Tagetik CPM, eine Lösung, bei der Prozesse für das Modellieren, Sammeln und Verteilen von Daten vorgefertigt sind, um die betriebswirtschaftlichen Aufgaben wie Konsolidierung und Planung zu erfüllen. Die Entscheidung, Tagetik CPM einzuführen, fiel Ende Mai.
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