Sie haben eigene Cloud-Computing-Dienste für das dritte Quartal dieses Jahres angekündigt. Welche Dienste werden das sein und gibt es ein konkreteres Datum?
Wir kündigen drei Cloud-Dienste für September dieses Jahres an. Ein erster Schritt wird die Beratung unserer Kunden sein. Das nennen wir den "Cloud Readiness Check". Dabei sollen unsere Kunden prüfen lassen können, ob sie ihre bestehende Software überhaupt ohne Weiteres in die Cloud geben können. Wir können dann auch Vorschläge machen, was dafür noch getan werden müsste.
Der zweite Dienst wird die sogenannte "Cloud Integration" sein. Wir verbinden die traditionelle Software, die im Unternehmen läuft ("on-premises Software") und die Cloud-Dienste ("off-premise") so miteinander, dass sie in einen Prozess integriert sind.
Es gibt ja beispielsweise Unternehmen, die ein SAP ERP [Enterprise-Resource-Planning oder Unternehmens-Informationssystem, Anm. d. Red.] nutzen und gleichzeitig das Salesforce.com Customer Relationship Management aus der Cloud nutzen. Diese beiden Dinge müsste man integrieren, um auch hier eine durchgängige Prozessverarbeitung zu erreichen und das nennen wir "Cloud Integration". Das Unternehmen kann selbst entscheiden, welches Produkt es in die Cloud gibt.
Das dritte ist dann das Thema Cloud-Gouvernance. Wir wollen vermeiden, dass dadurch, dass jetzt Cloud-Dienste benutzt werden, ein Wildwuchs an Services existiert und der Überblick verloren geht. Alles muss einer Cloud-Gouvernance-Struktur unterliegen, damit klar ist, wer welche Zugriffe hat.
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