Die Zielsetzung der Studie besteht darin, den Status quo zu erfassen, Trends zu identifizieren und Hinweise auf Verbesserungspotenziale und Best-Practices beim Einsatz von Process Performance Management zu finden. An der im ersten Quartal 2010 durchgeführten Befragung beteiligten sich Experten aller Bankengruppen aus der deutschsprachigen Bankenbranche.
Befragt nach den bisherigen und zukünftigen Projekten im Umfeld des Process Performance Management sah der größte Teil der Teilnehmer, insbesondere bei den Sparkassen und Genossenschaftsbanken, die Geschäftsführung als das treibende Element bei der Einführung und Weiterentwicklung eines PPM. In den letzten fünf Jahren führten die meisten Institute zwischen zwei und fünf PPM-Projekte durch, eine ähnliche Anzahl an neuen PPM-Projekten wird für die kommenden fünf Jahre erwartet. Bei der Zusammensetzung der Projektteams zeigt der Trend eine Verschiebung der Teammitglieder auf die internen Mitarbeiter der Institute. Bei der Projektdurchführung sind hauptsächlich Mitarbeiter des Prozessmanagements eingebunden, gefolgt von Mitarbeitern des Fachbereichs und der IT-Abteilungen. Beim Entscheidungsprozess für die Auswahl einer PPM-Software legen vor allem die Sparkassen großen Wert auf eine interne Recherche, während Großbanken sich durchaus auch von externen Stellen im Auswahlprozess beraten lassen.
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