Übersicht
Die AOK Bayern versichert über 4 Millionen Menschen und gestaltet mit einem Marktanteil von über 40% maßgeblich das Gesundheitswesen im Freistaat mit. Seit vielen Jahren arbeitet die AOK Bayern im Behandlungsfehler- und IT-Service-Management erfolgreich mit ConSol* zusammen. Jetzt nutzt die größte Krankenkasse im Freistatt die SAP-Schnittstelle ihrer Fachanwendung "Fehlverhalten im Gesundheitswesen" auf Basis der Enterprise-Case-Management-Lösung ConSol*CM.
Die Herausforderung
Die Anbindung an SAP war notwendig geworden, da alte Kunden-Datenbanken seit Oktober 2009 nicht mehr gepflegt werden und statt dessen SAP als zentraler Verzeichnisdienst zum Einsatzkommt.
Mit Hilfe der neuen Schnittstelle sollten tagesaktuelle Daten der Versicherten und Leistungserbringer an ConSol*CM übergeben, und auf diese Weise bisher manuelle Bearbeitungsschritte automatisiert werden.
Zudem sollte das neue Komplettsystem historische Daten vereinheitlichen und zusammenführen, und auch für die Zukunft flexibel und offen für neue Datenquellen oder Systeme bleiben.
Die Lösung
Um SAP an ConSol*CM anzubinden, wurde als Integrationsschicht der Enterprise Service Bus (ESB) Mule verwendet. Der ESB übernimmt die Aufgabe, die historischen Kranken-, Rentenversicherungs und Leistungserbringungsdaten aufzulösen, die Ergebnisse mehrerer SAP-Schnittstellen-Abfragen mit Adress-, Versicherungszeitraum- und Vertragsdaten sowie Ordnungsbegriffen zusammenzubringen und diese in ein einheitliches Format zu überführen.
Die Entkopplung der Systeme durch ESB als Integrationsmiddleware, der Einsatz von offenen Kommunikationsprotokollen (WebServices, JDBC, SMTP) und die Verlagerung der Integrationslogik in ESB folgen dabei den Prinzipien der serviceorientierten Architektur (SOA).
Neu gestaltete Bedienungsmasken enthalten alle fürs Tagesgeschäfts relevanten Informationen über Versicherte und Leistungserbringer.
Zusätzlich wurde auch der Prozess "Methadon-Management" in ConSol*CM integriert.
Die Vorteile
- Automatisierung manueller Bearbeitungsschritte dank tagesaktuellem Datenzugriff
- Neue Anforderungen lassen sich künftig schneller umsetzen, Kundendatenabfragen erweitern, ältere Systeme austauschen
- Mehr Flexibilität bei den Business-Anwendungen
- Bearbeitungsmaske enthält alle relevanten Daten und erspart mühsame Zusammenstellungen aus mehreren Systemen
- Mitarbeiter arbeiten mit nur einem System - das spart Schulungs- und Lizenzkosten
- Langfristig sinkende Kosten in der Softwareentwicklung
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