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E-Interview mit Bernd Wagner (Geschäftsführer Deutschland; Fujitsu Technology Solutions) zum Thema: „Krise als Chance“
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Autor
Bernd Wagner
Herausgebende Organisation
Fujitsu Siemens Computers
Beschreibung
Worin liegen – gerade in der jetzigen Rezession – die Chancen für Unternehmen, mit Hilfe der IT und/oder bei der IT zu sparen?
Der Kostendruck in den Unternehmen nimmt zu. Standardisierte IT-Dienstleistungen können helfen, Arbeitsplätze auch bei reduzierten Budgets zeitgemäß auszustatten: Die Dienstleistungen sollten allerdings möglichst kompakt sein und konkret beschreibbare Einsparungspotentiale bieten. Allumfassende Outsourcing-Verträge sind nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen fragen die Unternehmen zunehmend Mischformen im Betrieb der IT-Infrastruktur nach, bei denen sie Kernkompetenzen und unternehmensrelevante Daten in den eigenen Händen behalten und so genannte „Managed Services“ ergänzend hinzu buchen. Bei den „Managed Services“ übernimmt der Dienstleister die Verantwortung für ausgewählte IT-Prozesse, die er dem Kunden gegenüber durch individuell definierte Service Level Agreements absichert. Und schließlich können Kunden auch Infrastructure-as-a-Service Angebot buchen, bei denen sie nur für den Teil der IT-Infrastruktur bezahlen, den sie wirklich benutzen.
Welches sind Beispiele für kurzfristig erfolgreiche Maßnahmen in der IT oder sogar langfristig wirksame Konzepte, welche die Unternehmen trotz knapper Budgets heute bereits angehen könnten?
Wir bieten Unternehmen im Rahmen unserer „DDC Challenge“- Kampagne Workshops an, in denen wir aufzeigen, wie sie durch eine Dynamisierung der IT-Infrastruktur 40 Prozent ihrer Betriebskosten im Rechenzentren einsparen können. Nimmt man noch eine gründliche Betrachtung der Sourcing Potenziale hinzu, lassen sich IT-Budgets erheblich entlasten. Denn in einer Zeit zunehmender IT-Industrialisierung stellen sich hohe Skaleneffekte in der Erbringung von Dienstleitungen ein, wenn IT-Dienstleister einheitliche Infrastrukturen bereit stellen, welche dann mehrere Unternehmen unabhängig voneinander nutzen können.
Wie stellen sich die Prioritäten in der IT für 2009 aus Sicht Ihres Hauses dar?
Wir erwarten eine verstärkte Inanspruchnahme von „Managed Service“ und „as-a-service“ Angeboten. Unternehmen können sich damit sehr zielgenau eine IT-Infrastruktur zulegen oder in Anspruch nehmen, die ihren individuellen Anforderungen entspricht.
Die IT hat einen hohen Reifegrat erreicht und unterliegt damit ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wir andere Industrien auch. Mit der zunehmenden IT-Industrialisierung nehmen Standards sowie modulare Angebotspakete an Bedeutung zu und unterstützen die „as a Service“ und „Managed Service“ Angebote.
Der Kampf um talentierte Nachwuchskräfte geht weiter (War of Talents). Trotz steigender Arbeitslosenzahlen sind in bestimmen Bereichen IT-Experten nicht in ausreichender Zahl oder zumindest nicht zu den gewünschten Konditionen verfügbar. Das verstärkt den Druck auf mittelständische Unternehmen, IT-Services an gut aufgestellte Dienstleister auszulagern.
Der Kostendruck in den Unternehmen nimmt zu. Standardisierte IT-Dienstleistungen können helfen, Arbeitsplätze auch bei reduzierten Budgets zeitgemäß auszustatten: Die Dienstleistungen sollten allerdings möglichst kompakt sein und konkret beschreibbare Einsparungspotentiale bieten. Allumfassende Outsourcing-Verträge sind nicht mehr zeitgemäß. Stattdessen fragen die Unternehmen zunehmend Mischformen im Betrieb der IT-Infrastruktur nach, bei denen sie Kernkompetenzen und unternehmensrelevante Daten in den eigenen Händen behalten und so genannte „Managed Services“ ergänzend hinzu buchen. Bei den „Managed Services“ übernimmt der Dienstleister die Verantwortung für ausgewählte IT-Prozesse, die er dem Kunden gegenüber durch individuell definierte Service Level Agreements absichert. Und schließlich können Kunden auch Infrastructure-as-a-Service Angebot buchen, bei denen sie nur für den Teil der IT-Infrastruktur bezahlen, den sie wirklich benutzen.
Welches sind Beispiele für kurzfristig erfolgreiche Maßnahmen in der IT oder sogar langfristig wirksame Konzepte, welche die Unternehmen trotz knapper Budgets heute bereits angehen könnten?
Wir bieten Unternehmen im Rahmen unserer „DDC Challenge“- Kampagne Workshops an, in denen wir aufzeigen, wie sie durch eine Dynamisierung der IT-Infrastruktur 40 Prozent ihrer Betriebskosten im Rechenzentren einsparen können. Nimmt man noch eine gründliche Betrachtung der Sourcing Potenziale hinzu, lassen sich IT-Budgets erheblich entlasten. Denn in einer Zeit zunehmender IT-Industrialisierung stellen sich hohe Skaleneffekte in der Erbringung von Dienstleitungen ein, wenn IT-Dienstleister einheitliche Infrastrukturen bereit stellen, welche dann mehrere Unternehmen unabhängig voneinander nutzen können.
Wie stellen sich die Prioritäten in der IT für 2009 aus Sicht Ihres Hauses dar?
Wir erwarten eine verstärkte Inanspruchnahme von „Managed Service“ und „as-a-service“ Angeboten. Unternehmen können sich damit sehr zielgenau eine IT-Infrastruktur zulegen oder in Anspruch nehmen, die ihren individuellen Anforderungen entspricht.
Die IT hat einen hohen Reifegrat erreicht und unterliegt damit ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wir andere Industrien auch. Mit der zunehmenden IT-Industrialisierung nehmen Standards sowie modulare Angebotspakete an Bedeutung zu und unterstützen die „as a Service“ und „Managed Service“ Angebote.
Der Kampf um talentierte Nachwuchskräfte geht weiter (War of Talents). Trotz steigender Arbeitslosenzahlen sind in bestimmen Bereichen IT-Experten nicht in ausreichender Zahl oder zumindest nicht zu den gewünschten Konditionen verfügbar. Das verstärkt den Druck auf mittelständische Unternehmen, IT-Services an gut aufgestellte Dienstleister auszulagern.
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