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    GMT- Workshop am 20. und 21. Mai 2008: Maritime Technik und Systeme in tiefem Wasser ‑ mit Systemkompetenz auf den Weltmarkt

    Gesellschaft für Maritime Technik e. V.
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    Beschreibung
    Am 20. und 21. Mai 2008 veranstaltete die GMT-Arbeitsgruppe "Offshore- und Unterwassertechnik" in Zusammenarbeit mit dem VDMA - Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie und dem Maritimen Cluster Schleswig-Holstein den Workshop Maritime Technik und Systeme in tiefem Wasser. Die Veranstalter konnten mit einer Teilnehmerzahl von 82 Vertretern aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sehr zufrieden sein.



    Die derzeitige und zunehmende Rolle der Tiefwassertechnik ist für die GMT ein wesentlicher Anlass, diesem Bereich der Meerestechnik verstärkt Aufmerksamkeit zu schenken. Sie beginnt deshalb mit diesem Workshop, verschiedene Facetten der Tiefwassertechnik anzusprechen, um sich darauf aufbauend in nachfolgenden Veranstaltungen und Arbeiten verstärkt Detailbereichen zu widmen.

    Die Tiefwasseranwendungen von technischen Komponenten, Geräten, Systemen und Verfahren spielen schon heute in der Offshore-Technik eine herausragende Rolle bei der Exploration und Förderung von Kohlenwasserstoffen - und sie wird in den kommenden Jahren noch deutlich zunehmen. Die Anwendungen erreichen derzeit Wassertiefen im Bereich von 2.000 m, die Entwicklungen deuten heute auf eine maximal zu beherrschende Tiefe hin von bis zu 5.000 m oder sogar darüber hinaus.

    In noch stärkerem Maße wird sich die Bedeutung der Tiefwassertechnik in den Bereichen "Meeresbergbau" und "Gewinnung von marinen Gashydraten" entwickeln, die sich beide - in zwar noch unterschiedlicher Entwicklungsphase, aber doch nahezu unumkehrbar - an der Schwelle zur Industrialisierung befinden. In beiden Bereichen sind Aktivitäten und Einsätze in recht großen Wassertiefen zwingend notwendig, dabei wird der Bereich zwischen 1.500 und 5.000 m wohl dominant sein.

    In diesen heutigen und zukünftigen Marktfeldern werden offensichtlich große Herausforderungen auf die Technik zukommen. Ein kurzer Gedanke an den in 5.000 m Wassertiefe herr-schenden Druck von 500 bar, oder an den zwingenden Bedarf an ferngesteuerten und autonomen Geräten und Systemen macht das Ausmaß deutlich. In nahezu allen Technikfeldern, die dabei zum Einsatz kommen, werden innovative Hightech-Lösungen gefordert.

    Da die deutsche Wissenschaft und Wirtschaft in diesen neuen innovativen Markt-, Technologie- und Produktfeldern hervorragende Ausgangspositionen besetzt und der hohe technische Anspruch der Tiefwassertechnik den Potenzialen der deutschen Industrie entgegenkommt, sollte der zweitägige Workshop den Gesamtansatz aufzeigen und die Möglichkeiten für gemeinsame Aktivitäten eröffnen. In fünf Vortragsgruppen wurde zu unterschiedlichen Aspekten vorgetragen und diskutiert, bevor in einer Schlussrunde zusammengefasst und Fragen einer weiteren Bearbeitung der anstehenden Themen erörtert wurden.
    Dialog
     
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