Der Umstieg beim Client-Betriebssystem auf eine neue Version wird von den meisten IT-Abteilungen gerne so lange als möglich aufgeschoben – zumal wenn wie im Falle von Windows XP eine stabile und bewährte Plattform im Unternehmen etabliert ist. Neue Funktionen und Konzepte einer weiteren Betriebssystemgeneration sorgen für große Aufwände bei einer Migration. Und die zahlreichen Schwächen von Windows Vista haben den Wechselskeptikern recht gegeben. Kein Wunder, dass die meisten Organisationen den XP-Nachfolger aussparten.
Mit Windows 7 hat Microsoft nun eine Plattform auf den Markt gebracht, die es mit XP aufnehmen kann. Neue Funktionalitäten, ein gelungenes Benutzer-Interface und nicht zuletzt der 2014 endende Support für Windows XP legen den Umstieg auf das neue Betriebssystem nahe. Jedoch nähern sich die Anwender dem Vista-Nachfolger zögerlich. Das Marktforschungsunternehmen Gartner rechnet damit, dass Windows 7 erst Ende 2010 einen hohen Verbreitungsgrad im Unternehmensumfeld erreichen wird. Sie machen vor allem die wirtschaftliche Lage dafür verantwortlich sowie die normalen Hardware-Austauschzyklen, mit denen häufig auch das Betriebssystem gewechselt wird.
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