Die elektronische Post ist der dominierende Schädlingsträger. Gerade der Mittelstand hat den Dienst daher ausgelagert,damit der Provider sich um die Sicherheit kümmert. Die versprochenen Vorteile stellen sich aber nicht ein.
Betriebe müssen der E-Mail aus Sicherheitssicht höchste Aufmerksamkeit widmen. Das geschieht unter verschärften Bedingungen,da bei der elektronischen Post mehrere gesetzliche Rahmenbedingungen greifen.Hat eine Firma ihren Mitarbeitern beispielsweise die private Nutzung ihrer Büro-E-Mail-Adresse erlaubt,verbietet ihr das Telekommunikationsgesetz,eindeutigen Spam zu löschen. Sie darf die Mail als Spam markieren,muss sie aber zustellen.Das wirkt sich auf den benötigten Speicherplatz für Mailnachrichten genauso aus wie auf Archivierungs-und Backup-Prozesse.
Mittelständische Unternehmen müssen diese Aufgabe mit begrenztem Budget und geringen IT-Ressourcen bewältigen. Einige Firmen haben die Verantwortung daher an einen externen Dienstleister übertragen --leider mit geringem Erfolg,wie eine Studie von Steria Mummert Consulting feststellte. 55,2 Prozent der Befragten gaben zu, dass sie mit dem Outsourcing ihre Ziele
nur teilweise erreichten.
Der Artikel erschien zuvor in der Sonderausgabe 'Security Facts' der Zeitschrift 'network Computing'.
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