Absolute Sicherheit gegen Datenmissbrauch wird es nie geben, doch Endpoint Security Lösungen machen Angreifern das Leben sehr schwer.
Fragt man einen IT-Manager, wie es um die Sicherheit im eigenen Unternehmen steht, erhält man Dank neuester Firewall, Antivirensoftware und Spamfilter meist optimistische Aussagen. Zweifel sind aber erlaubt, denn meist hinken Unternehmen den Bedrohungen einen Schritt hinterher. Der Grund: IT-Verantwortliche sichern sich mit großem Aufwand gegen Risiken ab, die leider meist nicht mehr im Brennpunkt stehen. Dazu stellt eine aktuelle Gartner-Studie fest, dass zwei Drittel der wichtigen Informationen sich nicht auf den Unternehmensservern sondern auf Notebooks oder Home Office-Rechnern der Mitarbeiter befinden. Das wissen auch Hacker. Potenziellen Datendieben ist klar, dass so gut wie jedes Unternehmensnetz stark abgesichert ist, und ihnen stellt sich die Frage, was da noch mit vertretbarem Aufwand und Risiko zu erreichen ist. Man muss sich freimachen von dem Bild des einzelgängerischen Jugendlichen, der aus seinem Kinderzimmer heraus die NASA hackt. Heute trägt die Bedrohung einen Anzug und sitzt mit Notebook, WLAN-Anschluss und Spezialsoftware in der Wartelounge eines Flughafens, wo gestresste Manager mit allenfalls rudimentären Sicherheitsmechanismen arbeiten und topaktuelle, hochbrisante Informationen im Überfluss bereithalten.
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