Die weite Verbreitung des Internets hat die Aufgabe, die Netzwerke zu schützen, komplizierter denn je gemacht. Firewalls und andere Schutzsysteme sind hervorragend geeignet, um unerwünschte oder gefährliche Verbindungen (zum Beispiel von Hackern zu unterbinden, bieten aber prinzipiell keinen Schutz gegen feindliche Inhalte. Tatsächlich steigen die Angriffe auf Computersysteme dramatisch an. Laut dem Computer Security Institute und dem FBI haben 2001 mehr als 80% der Firmen Erfahrung mit Sicherheitslücken im Computerbereich gemacht. Der geschätzte Schaden durch Viren erreichte laut "Computer Economics" im selben Jahr einen Rekordwert von 13 Milliarden US $. So hat sich im Mai 2000 ein zerstörerischer Virus namens LoveLetter per eMail verbreitet, Millionen von PCs rund um die Welt binnen Stunden infiziert und geschätzte Schäden von über 7 Milliarden US $ verursacht. NewLove und andere Mutationen folgten dem LoveLetter Vandal.
2001 verbreiteten sich CodeRed und Nimda. Sie wurden entwickelt, um Sicherheitslücken und Bugs in Betriebssystemen und Webserver-Applikationen auszuspionieren. Weltweit wurden Millionen Computer infiziert und mehr als 500.000 Webserver geknackt. Diese Art von Malicious Code verursachte schwere Schäden und rief tiefe Besorgnis über das Maß der Sicherheit von Internetinhalten hervor. Warum aber steigt die Zahl der geknackten Systeme, obwohl die Zahl der Unternehmen, die Firewalls oder andere konventionelle Antivirus-Produkte einsetzen, zunimmt?
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