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Beschreibung
Berlin (ots) - 23. Februar 2010 - Deutsche Unternehmen sehen ihre
Datenqualität offensichtlich zu optimistisch, wenn es um die Vergabe
von Benutzeraccounts und IT-Berechtigungen geht. Diesen Schluss
lassen die Ergebnisse einer vom Identity-Management-Spezialisten
Völcker Informatik in Auftrag gegebenen Umfrage zu. Knapp ein Fünftel
der befragten Unternehmenslenker* geht davon aus, dass hierzulande
mehr als die Hälfte mittelständischer Betriebe in der Lage ist,
sämtliche in Active Directory, Lotus Notes, SAP oder weiteren
geschäftskritischen Anwendungen existenten Benutzerkonten auch einer
real existierenden und noch im Unternehmen beschäftigten Person
zuzuordnen. Weitere 23 Prozent glauben, dass die Quote zwischen einem
Viertel und der Hälfte liegt, 35 Prozent sind der Ansicht, dass dies
in 10 bis 25 Prozent aller Betriebe möglich ist.
"Dieses Ergebnis geht vollkommen an der Realität vorbei", lautet
dazu der trockene Kommentar von Peter Weierich, Unternehmenssprecher
der Völcker Informatik AG. Dagegen sprechen nämlich die nackten
Fakten. Der Anbieter von Identity-Management- und Auditing-Systemen
hat bei einer Überprüfung von siebzig Unternehmen festgestellt, dass
gerade einmal zwei von ihnen wirklich alle Konten einer reellen und
noch im Betrieb tätigen Person zuordnen konnten. "Geschäftsführer und
Vorstände müssen dringend umdenken und eine lückenlose Überprüfung
ihrer Daten veranlassen", fordert Peter Weierich. "Eine schlechte
Datenqualität kann fatale Folgen haben. Erstens entstehen riesige
Sicherheitslücken, zweitens geht jegliche Transparenz hinsichtlich
durchgeführter Aktionen und Genehmigungen verloren - was bei
Wirtschaftsprüfern auf immer weniger Verständnis stößt. Dazu kommt
der finanzielle Schaden, schließlich kosten beispielsweise auch gar
nicht benötigte SAP-Lizenzen Geld."
Eine realistischere Einschätzung haben die IT-Anwender, wenn es um
die Frage nach den Ursachen für die schlechte Datenqualität geht. Für
27 Prozent fängt die "Schlamperei" schon in der Personalabteilung an,
weil Personalveränderungen entweder gar nicht oder zu spät an die IT
gemeldet werden. Für weitere 21 Prozent müssen nach wie vor zu viele
Prozesse manuell vorgenommen werden, was eben eine hohe Fehlerquote
zur Folge hat. "Das sind auch die beiden Hauptgründe, die wir in
unserer Überprüfung festgestellt haben", bestätigt Peter Weierich. Zu
den weiteren Gründen zählen: unsauber durchpropagierte
Reorganisationen (16 Prozent), die Vergabe mehrerer unabhängiger
Accounts an Personen (15 Prozent), unklare Zuständigkeiten (13
Prozent) und fehlende Monitoring-Systeme (8 Prozent).
* Nachzulesen in der Studie "Quo vadis Identity Management".
Befragt wurden insgesamt 100 Vorstände und Geschäftsführer von
Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Die Studie erhebt keinen
Anspruch darauf, repräsentativ zu sein. Sie spiegelt eine
Grundstimmung wieder, aus der sich bestimmte Rückschlüsse ziehen
lassen.
Völcker Informatik ist führender Anbieter von Identity Management
und Auditing Systemen, einem zentralen Element bei der Etablierung
eines möglichst hohen Niveaus der Datensicherheit in jedem
Unternehmen und jeder Behörde. Viele Konzerne, mittelständische
Firmen und öffentliche Einrichtungen verlassen sich heute bereits bei
der Verwaltung ihrer Zugriffsrechte auf die Völcker-Software
ActiveEntry, die alle Bereiche des Identity Management einschließlich
User Provisioning und Identity Auditing umfasst. Zu den Kunden des
1995 in Berlin gegründeten Unternehmens zählen unter anderen AOK,
Bofrost, verschiedene Kantonalbanken und Industrie- und
Handelskammern, die Bayer AG und die Landeshauptstadt München.
Originaltext: Völcker Informatik AG
Digitale Pressemappe: http://www.presseportal.de/pm/37914
Pressemappe via RSS : http://www.presseportal.de/rss/pm_37914.rss2
Pressekontakt:
Weitere Informationen: Völcker Informatik AG, Fasanenstraße 33, 10719
Berlin, Tel. 030 399254-0, Fax: 030 399254-54, E Mail:
kontakt@voelcker.com
Presse: Peter Weierich, Tel. 030 399254-143, E-Mail:
presse@voelcker.com
PR-Agentur: euro.marcom dripke pr, Tel. 0611 973150, E-Mail:
team@euromarcom.de
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