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Virtualisierungsstrategien in klassischen Industrien

 
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State-of-the-Art in Zeiten des Hyperwettbewerbs

Die zunehmende Virtualisierung ist Bestandteil der „realen“ Wirtschaftswelt (Staudt, 2001). Virtualisierung ist ein Trend, der zur Auflösung spürbarer Grenzen und zu Unschärfen (Davis & Meyer, 2000, S. 13) führt. Ein zweiter globaler Trend ist eine stark beschleunigte Entwicklung sowohl auf technologischer als auch auf ökonomischer Ebene (Fine, 1999). Diese Entwicklung wird auch als Hyperwettbewerb (D´Aveni, 1994 & 1997, Rühli, 1996 & 1997, Koruna, 1998, Hümmer, 2001) bezeichnet und kann beispielsweise sehr gut am „Bookselling War“ zwischen Amazon sowie Barnes & Noble (Louie, 2001a & 2001b) nachvollzogen werden. Zusammengenommen sind beide Trends u. a. auf die rasanten Entwicklungen der IuKTechnologien zurückzuführen (vgl. Arp et al., 2000). Die wissenschaftlich relevante Frage ist dabei dann nicht nur, wie moderne Unternehmen der New Economy (insb. Start Ups und Dot.Coms) mit diesen Entwicklungen umgehen, sondern, ob und wie die eher als etabliert einzustufenden Unternehmen klassischer Industrien auf diese Trends reagieren.
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