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Beschreibung
Der Fachkräftemangel in den IT- und Ingenieurberufen zwingt viele Unternehmen in einen Wettbewerb um die besten Köpfe. Dabei geht es aber nicht nur um das Abschöpfen von den Top-Kandidaten auf dem Arbeitsmarkt, sondern um eine kluge Personalpolitik, die zur Unternehmenskultur passt. Für Adrian Weiler, Geschäftsführer des Aachener Softwareunternehmens INFORM, spielen dabei Begriffe wie Glück und Geborgenheit die wichtigste Rolle.
Es gibt einen Trend zum IT-Experten on demand. Für manche Großprojekte werden Software-Entwickler oder Ingenieure aus dem Ausland nach Deutschland geholt. Die sitzen dann mit dreißig Personen in einem Großraumbüro und wenn der Job nach drei Monaten erledigt ist, fährt die Mannschaft wieder nach Hause. Ist das in Zukunft die Antwort auf den Fachkräftemangel?
Adrian Weiler: Nein. Ich sehe das persönlich auch sehr kritisch. Die Qualität der Arbeit unserer Fachkräfte wird enorm gesteigert durch die Zeitdauer, mit der sie sich mit einer bestimmten Materie beschäftigen. Sie sammeln Erfahrung in einem speziellen Arbeitsgebiet. Dazu gehört nicht nur das Informatikumfeld, sondern hier zählen auch Kenntnisse von der Betriebsumgebung. Unsere Software soll die Arbeit schließlich vereinfachen. Systeme von uns werden zum Beispiel auf Flughäfen eingesetzt, um dort die gesamte Logistik zu verbessern. Für so eine Aufgabe brauchen sie jemanden mit Flughafenerfahrung. So jemanden können sie aber nirgendwo auf der Strasse anheuern. Deswegen müssen wir die Leute im eigenen Unternehmen heranziehen. Wir stellen Berufsanfänger ein und vermitteln ihnen das Wissen im Fachbereich und vor allem auch in dem Arbeitsbereich, wo die Software später zum Einsatz kommt.
Wie geschieht das „Heranziehen“ praktisch?
Wir haben ein Coachingkonzept. Den Absolventen wird ein Mentor an die Seite gestellt. Und mit diesem Mentor verbringen sie dann die ersten beiden Berufsjahre. In dieser Zeit werden den jungen Leuten bereits verantwortliche Tätigkeiten übertragen, aber sie werden damit nicht alleingelassen.
Es gibt einen Trend zum IT-Experten on demand. Für manche Großprojekte werden Software-Entwickler oder Ingenieure aus dem Ausland nach Deutschland geholt. Die sitzen dann mit dreißig Personen in einem Großraumbüro und wenn der Job nach drei Monaten erledigt ist, fährt die Mannschaft wieder nach Hause. Ist das in Zukunft die Antwort auf den Fachkräftemangel?
Adrian Weiler: Nein. Ich sehe das persönlich auch sehr kritisch. Die Qualität der Arbeit unserer Fachkräfte wird enorm gesteigert durch die Zeitdauer, mit der sie sich mit einer bestimmten Materie beschäftigen. Sie sammeln Erfahrung in einem speziellen Arbeitsgebiet. Dazu gehört nicht nur das Informatikumfeld, sondern hier zählen auch Kenntnisse von der Betriebsumgebung. Unsere Software soll die Arbeit schließlich vereinfachen. Systeme von uns werden zum Beispiel auf Flughäfen eingesetzt, um dort die gesamte Logistik zu verbessern. Für so eine Aufgabe brauchen sie jemanden mit Flughafenerfahrung. So jemanden können sie aber nirgendwo auf der Strasse anheuern. Deswegen müssen wir die Leute im eigenen Unternehmen heranziehen. Wir stellen Berufsanfänger ein und vermitteln ihnen das Wissen im Fachbereich und vor allem auch in dem Arbeitsbereich, wo die Software später zum Einsatz kommt.
Wie geschieht das „Heranziehen“ praktisch?
Wir haben ein Coachingkonzept. Den Absolventen wird ein Mentor an die Seite gestellt. Und mit diesem Mentor verbringen sie dann die ersten beiden Berufsjahre. In dieser Zeit werden den jungen Leuten bereits verantwortliche Tätigkeiten übertragen, aber sie werden damit nicht alleingelassen.
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