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  • Martin Bartonitz

    RE: Wie wird Arbeit neu definiert?

    Sicher ist, dass Menschen, die in einem zu starren Korsett arbeiten und denen kein Vertrauen entgegen gebracht wird, wenig Freude bei der Arbeit verspüren, und damit sicher auch nicht kreativ und innovativ sind. Ganz im Gegenteil, die Gallup-Studien zeigen gleichbleibend auf, dass Menschen, die überwiegend eintönigen Tätigkeiten nachgehen müssen und denen keinerlei Kreativität zugetraut wird (ich schreibe extra nicht „abgefordert“!) entweder schon innerlich gekündigt haben oder zumindest nur Dienst nach Vorschrift machen. Nur ca. 15% der Mitarbeiter seien so emotional an ihre Firma gebunden, dass sie sich richtig reinhängen. Was für eine Verschwendung an Ressourcen! Daher bin ich absolut dafür, alles zu automatisieren, was irgendwo eintönige Arbeit ist. Zumal auch hier die meisten Fehler ...
  • Thomas Rychlik

    RE: ( 6 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Aus meiner Sicht muss der Begriff „Arbeit“ nicht neu definiert werden. Auch in der Vergangenheit mussten die Prozesse im Unternehmen „gelebt“ werden. Heute sind einfach die Werkzeuge zur Unterstützung und Kontrolle dieser Prozesse andere. Eine Überautomatisierung ist aus meiner Sicht auf jeden Fall zu vermeiden. Dies führt häufig zu Flaschenhälsen bei der Bearbeitung von Prozessinstanzen und zu mangelnder Akzeptanz bei den Mitarbeitern. Gerade auch kreative Prozesse werden dadurch im Keim erstickt. Wichtig ist, das richtige Maß zwischen Freiheitsgraden und Automatisierung zu finden. Dann bleibt auch die Eigeninitiative und Kreativität der Mitarbeiter erhalten bzw. wird durch kollaborative Ansätze sogar gefördert. Wie auch schon in der Fertigung existieren auch im Büroumfeld Analogien zur ...
  • b2fae1c4c5ef20caefd44efb73391bcd.jpg

    RE: ( 7 ) Wie wird Arbeit neu definiert?

    Natürlich wird der Begriff Arbeit gerade jetzt wieder neu definiert. Aber nicht in der Richtung, dass der Mitarbeiter entmündigt wird, sondern in der Richtung, dass die Anzahl der Arbeitsplätze von sogenannten Knowledge Workern dramatisch ansteigt und das wird auch weiter so anhalten. Warum? Weil die Ausnahme zur Regel wird, weil der Sonderfall ständig eintritt, weil immer wieder unvorhergesehene Ereignisse auftreten mit denen effektiv umgegangen werden muss. Hier ist also BPM nicht der Entmündiger der Mitarbeiter, sondern der Unterstützer und Enabler in einer kollaborativen Umgebung, in der sich Mitarbeiter miteinander vernetzen, um gute Ergebnisse zu liefern, um gemeinsam ihre Ziele zu erreichen und dies auch unter Effizienz- und Effektivitätsgesichtspunkten auf einem sehr hohen Niveau ...
  • Martin Bartonitz

    Stecken wir mitten in einer großen gesellschaftlichen Transformation?

    Anfang der Woche hat ein Blogger-Kollege über die Meinung einer Philosophin zu einer Post-Marterialistischen Gesellschaft reflektiert. Die Einflüsse der Share-Conomy wie auf der letzten CeBIT schon als das Top-Thema positioniert werden immer greifbarer, auch was unsere Vorstellung von Arbeit betrifft:Ankunft im Postmaterialismus: Umbrüche entlang unseres Verlangens
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