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  • Antwort 1: #NextAct-Initiative: Books, Medien, Events, … eigene Pläne

    Wie bei jeder größeren Veränderung ist die Information darüber – also die Transparenz – von essenzieller Bedeutung. Die Betroffenen müssen wissen, was auf sie zukommt, die Veränderungen bzw. deren Notwendigkeit verstehen und diese auch akzeptieren. Kurz gesagt: Change-Management wird für den Wandel – oder wie Sie es nennen die Transformation – unverzichtbar sein. Speziell im Kreis unserer Anwender setzen wir auf einen regen Erfahrungsaustausch. Beispielsweise werden wir im Rahmen der diesjährigen Anwenderkonferenz im September einen Vortrag von einem MES-Anwender hören, der durch unser MES HYDRA sein Unternehmen zur Industrie 4.0 führt. Diese Verknüpfung von HYDRA mit Industrie 4.0 stammt dabei nicht von uns, sondern wurde vom Anwender selbst hergestellt, um den eigenen Mitarbeitern ...
  • Antwort 1: #NextAct für #NextMES?

    Die Anwendbarkeit der Innovationen ist meiner Erfahrung nach sehr stark abhängig von der Fähigkeit betroffener Unternehmen und Menschen, Veränderungen zu akzeptieren bzw. sogar anzustreben. Der an vielen Stellen bereits diskutierte Begriff des Change-Managements gewinnt mit Industrie 4.0 enorm an Bedeutung. Lassen Sie mich das an zwei Beispielen erläutern: Einer unserer heutigen MES-Anwender hat es geschafft, durch die systematische Erfassung von Daten in der Produktion und einer anschließenden Optimierung, die Aufträge aus drei Schichten mit dem gleichen Personal auch in zwei Schichten zu erledigen. Dadurch stiegen die Maschinennutzgrade enorm an. Mit der anschließenden Wiedereinführung der dritten Schicht mit den ehemals abgezogenen Mitarbeitern steht nun Kapazität für zusätzliche ...
  • Antwort 1: Weitere Zukunftsentwicklungen wie IoT, UX, … für #NextMES

    Auch hier bin ich der Meinung, dass es auf den konkreten Anwendungsfall ankommt – und mit dieser Meinung stehe ich keinesfalls alleine da. Viel wichtiger als die Diskussion zur Verfügung stehender Technologien und Methoden halte ich die Aufnahme und Analyse der Anforderungen eines Produktionssystems und der darin wirkenden Mitarbeiter. Letztendlich muss die Technologie der Sache dienen und die Sache dem Menschen und dem gesetzten Ziel. Ich kaufe mir doch auch keinen Sportwagen, um dann festzustellen, dass ich damit zwar ziemlich schnell fahren, aber das Gepäck für meinen Campingurlaub nicht einladen kann. Vielmehr suche ich mir ein Auto, das zu meinen Anforderungen passt – in diesem Fall eher einen Kombi oder einen Van. In der Industrie sollten wir es genauso machen – IoT hin oder ...
  • Antwort 1: Architektur und Sourcing für #NextMES

    Entscheidend für die Auswahl eines Systems ist immer die konkrete Anforderung der Anwendung – eine pauschale Aussage ist hier kaum möglich. Was man generell sagen kann: Es lohnt sich in den meisten Fällen, einen Vergleich der Kernkompetenzen sowohl des Anbieters als auch des Systems anzustellen. Denn in den wenigsten Fällen kann ein System alle Sichten auf einen Prozess abdecken. Am besten zeigt sich das bei der Betrachtung der Produktion. Ein ERP wird hier sehen, dass Material in den Prozess hinein fließt und ein fertiges Produkt am Ende heraus kommt. Dabei werden bestimmte Ressourcen genutzt und andere verbraucht. Das ERP bewertet diese Vorgänge monetär, um daraus einen Preis für den Kunden zu berechnen. Ein MES sieht den gleichen Prozess mit einer anderen Brille und wesentlich ...
  • Antwort 1: Neues Produktionsparadigma im Zeitalter von Digital, Industrie 4.0 …

    Wie bereits von vielen Experten und in zahlreichen Fachmedien genannt, wird sich Industrie 4.0 eher als Evolution manifestieren. Daher wird auch der Paradigmenwechsel eher schrittweise als sprunghaft stattfinden. Im wesentlichen werden sich die bereits heute angestrebten Ziele noch weiter herauskristallisieren. Damit meine ich vor allem die Effizienz und die Flexibiltät der Produktionssysteme. Denn nur so können diese auch langfristig wirtschaftlich und wettbewerbsfähig bleiben. Mit diesem Paradigmenwechsel wird auch eine Veränderung der klassischen Automatisierungspyramide einhergehen – eine komplette Auflösung wird meiner Meinung nach nicht stattfinden. Die Grenzen zwischen ERP, MES und Shopfloor werden damit fließender und in vielen Fällen auch abhängig vom konkreten Anwendungsfall ...
  • RE: ( 4 ) Industrie 4.0 – Zeithorizont und Maßnahmen

    Grundsätzlich hat Industrie einen neuen Drive in die Fertigungsbranche gebracht. Wir sehen darin eine Chance zur Weiterentwicklung bewährter Prinzipien und Methoden. Ein Teil der Industrie 4.0-Aktivitäten zeigt bereits heute seine Wirkung. Immer mehr Unternehmen interessieren sich für ein modernes Produktionsmanagementsystem und landen letztendlich bei MES. Ich denke, der Zeithorizont wird einerseits von der technologischen Entwicklung abhängen, aber ganz wesentlich auch davon, wie schnell die „betroffenen“ Menschen das Thema verstehen und die nötigen Veränderungen akzeptieren. Da müssen wir als Industrie 4.0-Treiber uns alle selbst an die Nase fassen: Es ist unsere Aufgabe, den zukünftigen Anwendern zu erklären, welche Nutzen sie aus Industrie 4.0 ziehen können. Wir raten ...
  • RE: ( 4 ) Industrie 4.0 und Mensch und Gesellschaft

    Ich bin mir sicher, dass der Mensch unter keinen Umständen aus den Fabriken verschwinden wird. Eine reine Roboterwelt können und wollen wir uns nicht vorstellen. Vielmehr werden die Maschinen und Systeme den Menschen bei der Arbeit unterstützen. Umso wichtiger ist es, dass die Mensch-Maschine-Interaktion intuitiver wird. Auch in einer Industrie 4.0 wird der Mensch die Verantwortung tragen müssen. Dafür benötigt er Unterstützungssysteme, die ihm in Echtzeit aussagekräftige Informationen über die Produktion liefern, damit er darauf basierend kurz- und langfristige Entscheidungen treffen kann. Eine schnelle Reaktionsfähigkeit wird in Zukunft immer wichtiger werden. Die Mechanismen von MES-Lösungen eignen sich sehr gut zur Herstellung der benötigten Transparenz. Der Umgang mit großen ...