Berufsorientierung im Projekt SchuBS
Das Projekt SchuBS 4 (Schule und Betrieb am Samstag, genauer: am Wochenende) – das jeweils ein Schuljahr begleitet und sich nun im 4. Durchgang befindet – bietet Werkstattwochenenden für Schüler / innen der 9. und 10. Klassen in Ausbildungsstätten von InnoZent-Partnern an.
Die praktische Tätigkeit in SchuBS soll im Verbund mit begleitenden Maßnahmen Jugendlichen helfen, sich beruflich zu orientieren, reif für eine Ausbildung zu werden und einen Ausbildungsplatz zu finden. Neben fachlichen Fertigkeiten geht es um Schlüsselkompetenzen, auch im sozialen Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, und ganz allgemein ums Kennenlernen des betrieblichen Alltags und um bessere Chancen auf einen Ausbildungsplatz.
Die meisten – etwa 60 – SchuBS-Praktikumsplätze werden vom Benteler Aus- und Weiterbildungszentrum bereitgestellt. Dabei stehen Ausbildungsinhalte der Metallberufe im Mittelpunkt. Rund ein Dutzend weitere Plätze stammen aus einer Zusammenarbeit mit dem Institut für Elektrotechnik und Informationstechnik der Fakultät für Elektrotechnik, Informatik und Mathematik der Universität Paderborn mit Inhalten aus elektrotechnischen Ausbildungsberufen und dem besonders aktuellen Ausbildungsberuf Mikrotechnologie.
Zu den begleitenden Maßnahmen gehört ein Teamtraining. In den ersten beiden Durchgängen gehörten dazu auch eine Kompetenzanalyse und ein Bewerbungstraining. Alle operativ Beteiligten einschließlich der Ausbilder in der Werkstatt bemühen sich außerdem darum, persönliche Probleme der Jugendlichen – auch Motivationsprobleme – lösen zu helfen.
Im absolvierten dritten Durchgang war nur das Teamtrainig durch einen eigenen Projektpartner vertreten – die Operateure der Kompetenzanalyse (pbreport) und des Bewerbungstrainings (FAW, Creos) konnten wegen einer finanziell gebotenen Straffung der Projektstrukturen nicht mehr eingebunden werden. Die entsprechenden begleitenden Maßnahmen wurden von den Ausbildern in weniger umfangreicher, aber dennoch effizienter Weise mitgetragen. Dies ist durch eine Verbesserung des Betreuungsschlüssels möglich geworden.
Wichtig sind die nachhaltigen Erfolge des Projekts. Die rasche und positive Persönlichkeitsentwicklung der Jugendlichen während jedes Projektdurchgangs ist offenkundig. In der von einer wirtschaftlichen Krise oder Krisenerwartung geprägten Zeit der ersten beiden Durchgänge war dennoch eine gute Erfolgsquote der SchuBS-Jugendlichen festzustellen. Näheres dazu findet sich in einem ausführlichen Bericht (erhältlich beim Geschäftsführer).
Organisation:
InnoZent OWL (Projektträger)
Durchführung:
Benteler AG – Universität PB – Arbeit und Leben, Regionalbüro OWL
pbreport (nur SchuBS 1 und 2) – FAW (nur SchuBS 1 und 2)
Creos (nur SchuBS 1 und 2) – Ausbildungsakquisiteure Kreis PB
Finanzierung:
Kreis PB – Arbeitsagentur PB – Landesarbeitsagentur NRW – Land NRW
Europäischer Sozialfonds – Familie Osthushenrich Stiftung
Programm ZdI
Schulpartner:
Egge-Hauptschule (Altenbeken); Hauptschule Bad Lippspringe; Altenauschule (Borchen); Hauptschule Delbrück; Friedrich-von-Spee-Gesamtschule (Paderborn); Georg-Hauptschule (Paderborn); Krollbachschule (Hövelhof); Kilianhauptschule (Paderborn); Archenholdschule (Lichtenau);
Hauptschule Bad Wünnenberg; Gesamtschule Elsen; Mastbruch-Hauptschule (Schloss Neuhaus); Niesenteich-Hauptschule(Paderborn); Hauptschule Ostenland; Hauptschule Westenholz
Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.

