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Herausgebende Organisation
Rittal GmbH & Co. KGpublish-industry Verlag GmbH
Beschreibung
Mehr Effizienz bei der Luftkühlung
Die Diagonallüftertechnik sorgt mit deutlich höherer Luftleistung im eingebauten Zustand für bessere Luftzirkulation in Gehäusen und Schränken. Neben einfacher, werkzeugloser Montage und hoher Wartungsfreundlichkeit überzeugen die Filterlüfter auch durch hohe Effizienz. Ausführliche Tests belegen Energieeinsparungen von über 40 Prozent.
Filterlüfter bewegen die sie umgebende Luft durch ein rotierendes Lüfterrad. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen zwei Bauformen: Zum einen sind dies die so genannten Axiallüfter, bei denen sich – ähnlich wie bei einem Flugzeugpropeller – die Luft in Richtung der Drehachse bewegt. Bei Radiallüftern dagegen bewegt sich die Luft – vergleichbar mit einem Raddampfer – radial zur Drehachse. Beide Bauformen haben Vor- und Nachteile. Radiallüfter zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie eine relativ große Druckdifferenz erzeugen können und dadurch auch gegen einen Widerstand große Luftmengen fördern. Axiallüfter erzeugen zwar nur eine relativ kleine Druckdifferenz sind aber im Vergleich zu Radiallüftern sehr flach und eignen sich daher besonders gut, um sie in die Wand eines Gehäuses oder Schaltschranks einzubauen. Die neuen TopTherm-Filterlüfter von Rittal arbeiten nach einem besonderen Prinzip: Sie nutzen die Vorteile beider Bauformen. Eingesetzt wird die so genannte Diagonallüftertechnik. Die nach diesem Prinzip gebauten Geräte haben eine ähnlich flache Bauform wie Axiallüfter. Die Schaufeln des Lüfterrads sind so geformt, dass sie die Luft diagonal nach außen ausblasen. Somit haben Diagonallüfter eine steilere Kennlinie und einen höheren Drucksattel. Daraus resultieren eine höhere Druckstabilität und im eingebauten Zustand unter Betriebsbedingungen eine konstant hohe Leistung über einen breiten Kennlinienbereich. Ein weiterer Vorteil der Technik: Durch das diagonale Ausströmen wird eine bessere Verteilung der Luft im Schaltschrank gewährleistet, was zu einer homogeneren Temperaturverteilung und der Vermeidung von Wärmenestern beiträgt.
43 Prozent weniger Stromverbrauch
Um die Leistungsfähigkeit der neuen Filterlüfter zu demonstrieren, hat Rittal umfangreiche Tests durchgeführt, die auf einen direkten Vergleich zwischen alter und neuer Technik abzielen. In zwei ansonsten identischen Testaufbauten wurden einmal ein herkömmlicher Filterlüfter und einmal der neue Filterlüfter eingebaut. Die verwendeten Schaltschränke wurden mit einer Heizung als Wärmequelle sowie Temperatursensoren ausgestattet. Beide Filterlüfter wurden während des Testzeitraums von eineinhalb Monaten mit einem digitalen Schaltschrank-Temperaturregler gesteuert. Durch die höhere Luftleistung und bessere Verteilung der Luft im Schrank war die Laufzeit des neu entwickelten Gerätes bei diesem Aufbau um etwa 40 Prozent niedriger als bei dem mit herkömmlicher Technik. Der Stromverbrauch sank sogar um 43 Prozent. Aufgrund der geringeren Laufzeit – auf ein Jahr hochgerechnet sind dies immerhin 74 Tage – verlängert sich auch die Lebensdauer des Filterlüfters entsprechend. Gleichzeitig verringert sich der Aufwand für die Wartung, da die Filtermatten entsprechend seltener getauscht werden müssen.
Werkzeuglos montieren
Die Ausbruchmaße, die im Schaltschrank für die neuen Filterlüfter notwendig sind, entsprechen exakt denen der Vorgängerlösungen. Die neuen Filterlüfter können somit einfach ihre Vorgänger ersetzen, ohne dass mechanisch etwas am Schaltschrank geändert werden muss. Die verbessserte Bauform ist zur Innenseite des Schaltschranks oder Gehäuses hin je nach Modell um bis zu 15mm flacher und bietet damit etwas mehr Einbauraum. Der Einbau in den vorbereiteten Montageausbruch geschieht wie bisher durch das einrastende Schnellmontagesystem. Die Änderung der Förderrichtung kann ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen erfolgen. Dazu wird lediglich der Bajonettverschluss des Diagonallüfters gelöst und – nach Schwenken der Lüftereinheit um 180 Grad – wieder eingerastet. Der elektrische Anschluss ist bei den neuen Filterlüftern jetzt ebenfalls werkzeuglos möglich. Um dies zu ermöglichen, wurden die bisher verwendeten Schraubklemmen durch Federzugklemmen ersetzt. Zudem lässt sich der Anschlussblock mit den Federzugklemmen variabel an vier unterschiedlichen Positionen ebenfalls über den Bajonettverschluss einrasten.Um einen sehr großen Luftstrom zu erzeugen, lassen sich die neuen Lüfter lückenlos anreihen, so dass horizontal eine durchgängige Fläche ohne störende Fugen entsteht. Die passenden Tür- und Seitenwandausbrüche können ab Werk bereitgestellt werden. Die neuen Filterlüfter und die jeweils dazugehörigen Austrittsfilter besitzen eine neu gestaltete Lamellenform, die einen guten Schutz vor Spritzwasser bietet. Sie erfüllen damit Schutzart IP54. Mit den neuen Strahlwasserhauben, die optional erhältlich sind, kann sogar IP56 erreicht werden. Die Strahlwasserhauben lassen sich von außen leicht reinigen und sind dank ihrer Silikondichtung auch für hygienekritische Bereiche geeignet. Der Filterwechsel wurde deutlich vereinfacht und erfolgt auch bei den Strahlwasserhauben werkzeuglos.
Größerer Volumenstrom
Während die bisherigen Modelle einen maximalen Volumenstrom von 700 m3/h besaßen, liefern die neuen TopTherm-Filterlüfter in der größten Ausführung einen Volumenstrom von bis zu 900m³/h. Als Versorgungsspannungen stehen 24VDC oder 115, 230 sowie 400VAC (50/60Hz) zur Verfügung. Auch das Zubehörprogramm, das die Filterlüfter bei der Schaltschrankklimatisierung ergänzt, wurde von Rittal weiterentwickelt. So ist die digitale Schaltschrank-Innentemperaturanzeige nun in einer Version erhältlich, die mit allen Versorgungspannungen arbeitet. Damit lässt sie sich weltweit problemlos einsetzen.
Die Diagonallüftertechnik sorgt mit deutlich höherer Luftleistung im eingebauten Zustand für bessere Luftzirkulation in Gehäusen und Schränken. Neben einfacher, werkzeugloser Montage und hoher Wartungsfreundlichkeit überzeugen die Filterlüfter auch durch hohe Effizienz. Ausführliche Tests belegen Energieeinsparungen von über 40 Prozent.
Filterlüfter bewegen die sie umgebende Luft durch ein rotierendes Lüfterrad. Dabei unterscheidet man im Wesentlichen zwei Bauformen: Zum einen sind dies die so genannten Axiallüfter, bei denen sich – ähnlich wie bei einem Flugzeugpropeller – die Luft in Richtung der Drehachse bewegt. Bei Radiallüftern dagegen bewegt sich die Luft – vergleichbar mit einem Raddampfer – radial zur Drehachse. Beide Bauformen haben Vor- und Nachteile. Radiallüfter zeichnen sich beispielsweise dadurch aus, dass sie eine relativ große Druckdifferenz erzeugen können und dadurch auch gegen einen Widerstand große Luftmengen fördern. Axiallüfter erzeugen zwar nur eine relativ kleine Druckdifferenz sind aber im Vergleich zu Radiallüftern sehr flach und eignen sich daher besonders gut, um sie in die Wand eines Gehäuses oder Schaltschranks einzubauen. Die neuen TopTherm-Filterlüfter von Rittal arbeiten nach einem besonderen Prinzip: Sie nutzen die Vorteile beider Bauformen. Eingesetzt wird die so genannte Diagonallüftertechnik. Die nach diesem Prinzip gebauten Geräte haben eine ähnlich flache Bauform wie Axiallüfter. Die Schaufeln des Lüfterrads sind so geformt, dass sie die Luft diagonal nach außen ausblasen. Somit haben Diagonallüfter eine steilere Kennlinie und einen höheren Drucksattel. Daraus resultieren eine höhere Druckstabilität und im eingebauten Zustand unter Betriebsbedingungen eine konstant hohe Leistung über einen breiten Kennlinienbereich. Ein weiterer Vorteil der Technik: Durch das diagonale Ausströmen wird eine bessere Verteilung der Luft im Schaltschrank gewährleistet, was zu einer homogeneren Temperaturverteilung und der Vermeidung von Wärmenestern beiträgt.
43 Prozent weniger Stromverbrauch
Um die Leistungsfähigkeit der neuen Filterlüfter zu demonstrieren, hat Rittal umfangreiche Tests durchgeführt, die auf einen direkten Vergleich zwischen alter und neuer Technik abzielen. In zwei ansonsten identischen Testaufbauten wurden einmal ein herkömmlicher Filterlüfter und einmal der neue Filterlüfter eingebaut. Die verwendeten Schaltschränke wurden mit einer Heizung als Wärmequelle sowie Temperatursensoren ausgestattet. Beide Filterlüfter wurden während des Testzeitraums von eineinhalb Monaten mit einem digitalen Schaltschrank-Temperaturregler gesteuert. Durch die höhere Luftleistung und bessere Verteilung der Luft im Schrank war die Laufzeit des neu entwickelten Gerätes bei diesem Aufbau um etwa 40 Prozent niedriger als bei dem mit herkömmlicher Technik. Der Stromverbrauch sank sogar um 43 Prozent. Aufgrund der geringeren Laufzeit – auf ein Jahr hochgerechnet sind dies immerhin 74 Tage – verlängert sich auch die Lebensdauer des Filterlüfters entsprechend. Gleichzeitig verringert sich der Aufwand für die Wartung, da die Filtermatten entsprechend seltener getauscht werden müssen.
Werkzeuglos montieren
Die Ausbruchmaße, die im Schaltschrank für die neuen Filterlüfter notwendig sind, entsprechen exakt denen der Vorgängerlösungen. Die neuen Filterlüfter können somit einfach ihre Vorgänger ersetzen, ohne dass mechanisch etwas am Schaltschrank geändert werden muss. Die verbessserte Bauform ist zur Innenseite des Schaltschranks oder Gehäuses hin je nach Modell um bis zu 15mm flacher und bietet damit etwas mehr Einbauraum. Der Einbau in den vorbereiteten Montageausbruch geschieht wie bisher durch das einrastende Schnellmontagesystem. Die Änderung der Förderrichtung kann ebenfalls ohne Zuhilfenahme von Werkzeugen erfolgen. Dazu wird lediglich der Bajonettverschluss des Diagonallüfters gelöst und – nach Schwenken der Lüftereinheit um 180 Grad – wieder eingerastet. Der elektrische Anschluss ist bei den neuen Filterlüftern jetzt ebenfalls werkzeuglos möglich. Um dies zu ermöglichen, wurden die bisher verwendeten Schraubklemmen durch Federzugklemmen ersetzt. Zudem lässt sich der Anschlussblock mit den Federzugklemmen variabel an vier unterschiedlichen Positionen ebenfalls über den Bajonettverschluss einrasten.Um einen sehr großen Luftstrom zu erzeugen, lassen sich die neuen Lüfter lückenlos anreihen, so dass horizontal eine durchgängige Fläche ohne störende Fugen entsteht. Die passenden Tür- und Seitenwandausbrüche können ab Werk bereitgestellt werden. Die neuen Filterlüfter und die jeweils dazugehörigen Austrittsfilter besitzen eine neu gestaltete Lamellenform, die einen guten Schutz vor Spritzwasser bietet. Sie erfüllen damit Schutzart IP54. Mit den neuen Strahlwasserhauben, die optional erhältlich sind, kann sogar IP56 erreicht werden. Die Strahlwasserhauben lassen sich von außen leicht reinigen und sind dank ihrer Silikondichtung auch für hygienekritische Bereiche geeignet. Der Filterwechsel wurde deutlich vereinfacht und erfolgt auch bei den Strahlwasserhauben werkzeuglos.
Größerer Volumenstrom
Während die bisherigen Modelle einen maximalen Volumenstrom von 700 m3/h besaßen, liefern die neuen TopTherm-Filterlüfter in der größten Ausführung einen Volumenstrom von bis zu 900m³/h. Als Versorgungsspannungen stehen 24VDC oder 115, 230 sowie 400VAC (50/60Hz) zur Verfügung. Auch das Zubehörprogramm, das die Filterlüfter bei der Schaltschrankklimatisierung ergänzt, wurde von Rittal weiterentwickelt. So ist die digitale Schaltschrank-Innentemperaturanzeige nun in einer Version erhältlich, die mit allen Versorgungspannungen arbeitet. Damit lässt sie sich weltweit problemlos einsetzen.
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