Unternehmen dürfen bei Investitionen in Hard- und Software nicht nur die Anschaffungskosten im Blick haben - die größten Ausgaben kommen erst danach. IT Lifecyle Management kombiniert Sicherheits- und Konfigurationsmanagement während der kompletten Lebensdauer von IT-Assets.
Patches, Updates, Fixes, Service-Packs - die Liste der Softwareflicken, mit denen aktuelle Betriebssysteme und Anwendungen gepflegt werden müssen, ist lang. Im Wochenrhythmus werden neue Sicherheitslücken in Software bekannt, die unmöglich ignoriert werden können. Schädlinge wie SQL Slammer und Code Red, die fast ausschließlich auf Sicherheitslücken im Betriebssystem und häufig genutzten Anwendungen aufbauen, haben eindrucksvoll bewiesen, welch leichtes Opfer ungepatchte Systeme darstellen und mit welchen Folgen zu rechnen ist. Der SQL Slammer infizierte Anfang 2003 rund 75.000 Systeme in nur 13 Minuten. Die Schäden, die allein Code Red und Nimda verursachten beliefen sich laut den Analysen von Computer Economics auf drei Milliarden Dollar. Dabei ist die Tendenz steigend: Während 1995 gerade einmal 175 sicherheitsrelevante Schwachstellen bekannt wurden, lag laut einer Studie der InformationWeek die Zahl im Jahr 2002 bereits bei 4.129. IT-Sicherheit hat daher für Firmen aller Branchen und Größe höchste Priorität, denn ein Ausfall kann immense Folgen haben - nicht nur für das angegriffene Unternehmen, sondern auch für Kunden oder Partner. In allen bekannten Untersuchungen über das Investitionsverhalten von IT-Managern in den nächsten 24 Monaten liegt Security auf einem der ersten drei Plätze.
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