Die Evolution bestehender Netzinfrastrukturen zum Intelligent Information Network (IIN) schafft einen neuen Architekturansatz für hocheffiziente, stark vereinfachte Kommunikationsprozesse im Unternehmen. Darüber hinaus verschmelzen mit dem Cisco Unified Communication System bislang getrennte Anwendungen und Kommunikationsgeräte für Endanwender. Unternehmen können mit diesem Ansatz die Produktivität ihrer Mitarbeiter steigern und ihre Kundenbeziehungen festigen.
Status Quo: Kommunikation ist zu komplex geworden
Unter heutigen Marktbedingungen ist die Fähigkeit, effektiv mit Mitarbeitern, Kunden und Partnern zu kommunizieren, für jedes Unternehmen essentiell. Immer öfter verlangt der Wettbewerb schnelle Entscheidungen, weshalb die Erreichbarkeit verantwortlicher Mitarbeiter und uneingeschränkter Zugriff auf Unternehmensinformationen bei den meisten Firmen höchste Priorität hat. Allerdings hat dieses Bestreben vielerorts zu einer unüberschaubaren Vielfalt nicht hinreichend aufeinander abgestimmter Kommunikationsgeräte und -anwendungen geführt: Einer Untersuchung von Sage Research zufolge (2006) nutzen Geschäftsleute heute im Schnitt 6,4 verschiedene Endgeräte (IP- und Festnetztelefon, Videokonferenzsystem, Mobilfunk-Handy, Notebook, PDA, FAX, etc.). Gleichwohl sind vor allem mobile Mitarbeiter bei 56 Prozent der befragten Unternehmen zumindest einmal in der Woche nicht auf Anhieb erreichbar. Täglich scheitern erste Kontaktversuche bei immerhin noch 36 Prozent der Firmen. Im gleichen Kontext fand Forrester Research heraus (2005), dass mangelnde Erreichbarkeit entscheidungsbefugter Mitarbeiter bei 27 Prozent aller USamerikanischen Unternehmen mehrfach in der Woche Terminschwierigkeiten und Verzögerungen von Geschäftsabläufen verursacht ‑ Produktivitätsverlust und entgangene Umsatzchancen sind die fast zwangsläufige Folge.
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