Ein Anwendungsbeispiel für integrierte Marketingplanung oder: Frau Schmidt und der ROMI
Eine Studie, die im Frühjahr 2007 vom Karlsruher IT-Unternehmen pi-consult in Zusammenarbeit mit der Hochschule Pforzheim unter 226 Marketingverantwortlichen durchgeführt wurde, hat gezeigt: etwa ein Drittel der Marketingverantwortlichen sehen in ihren Abteilungen Bedarf für eine Software, mit der sie ihre Marketingplanung zentral abwickeln können. Im Vergleich dazu wünschten sich gerade einmal 14% eine Lösung für ihr Direktmarketing ‑ wohl gemerkt, es wurden Personen befragt, die laut Angabe noch keine Software in diesem Bereich zu verwenden. Ist die Forderung nach einer Lösung für die Marketingplanung auch vorhanden, so ist doch wenigen klar, was eine solche Software leisten kann und wo die Grenzen liegen.
Dabei haben Marketingverantwortliche sehr klare Vorstellungen darüber, was sie sich von Marketingsoftware im Allgemeinen erhoffen. In Experteninterviews fand die eingangs genannte Studie weiter heraus, dass eine ganzheitliche Marketingplanung sowie die Steigerung der Effizienz neben der Senkung von Kosten wesentliche Erwartungen sind, die an Marketingsoftware gestellt werden. Dass Marketinglösungen automatisierte Reports liefern, benutzerfreundlich aufgebaut und unternehmensspezifische Abläufe wie Freigabeprozesse abdecken müssen, sind Grundanforderungen an die Tools. Viele Studienteilnehmer waren sich aber auch noch unschlüssig darüber, was unter einem Brand Management System oder Marketing Resource Management System eigentlich zu verstehen sei.
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