Anbieter und Anwender träumen gleichermaßen von einer allumfassenden, sofort einsetzbaren Business-Intelligence-Lösung. Die Realität ist jedoch leider etwas anders, als sie oft in schicken Broschüren propagiert wird. Tatsächlich sind nämlich fast alle Business-Intelligence-Werkzeuge „Authoring-Tools“, die vor Ort Anpassung und Support benötigen, bevor die Applikation eingesetzt werden kann. Ein weiteres Problem wird ersichtlich sobald ein Kunde sein neues BI-Produkt installiert hat. Er findet nicht ein Produkt, sondern mehrere Produktkomponenten die erst einmal verbunden und angeschlossen werden müssen. Spezifischer Inhalt kann nicht eingepflegt werden bevor dies geschehen ist.
Kein einzelnes Produkt kann alle Business-Intelligence-Bedürfnisse des Kunden decken. Nur einige wenige Anbieter versuchen zumindest ein „End-to-End“ Produkt zu entwickeln. In Der Tat hat fast kein Anbieter alle seine Produktkomponenten selbst entwickelt ‑ eine Folge des allgemeinen Konsolidierungswahns im Markt mit dem Anbieter versuchen Lücken im Portfolio zu schließen. Der Fokus der Anbieter liegt klar bei individuellen, relativ offenen Produkten, welche zu kompletten Lösungen kombiniert werden können.
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