Die Paul HARTMANN AG produziert im Zentrallager Süd täglich 3.000 Lieferungen aus seinem Sortiment von 6000 Artikeln - von der Palette bis zum Mischkarton - die innerhalb von 24 oder 48 Stunden nach Bestelleingang bei den Kunden sein müssen. Verspätete oder unvollständige Lieferungen sind naturgemäß in der Gesundheitsbranche unerwünscht. Doch die Planbarkeit und Verlässlichkeit der Kommissionierleistung des Lagers war zuletzt nicht mehr zufriedenstellend. Eine volle Auslastung der Anlagen war mit dem bestehenden Steuerungssystem nicht möglich, so dass eine teure Erweiterung des Lagers nötig schien. Die Lösung war die Verbesserung des bestehenden SAP Logistics Execution System (LES), mit dem die Steuerung der Kommissionierung optimiert werden konnte, ohne das eine Lagererweiterung notwendig wurde.
Als Partner für die Implementierung des neuen Systems wählte HARTMANN das Beratungshaus ORBIS AG, mit dem bereits mehrere Projekte in der Absatz- und Produktionsplanung umgesetzt wurden. Die ersten Gespräche fanden Anfang 2008 statt. Dabei wurden die Kapazitätsprobleme erörtert und der konkrete Bedarf herausgearbeitet. Gemeinsam mit ORBIS erstelle HARTMANN ein Konzept zur Erweiterung des Systems und nach einer Testphase ging man mit der neuen Implementierung im November an den Start.
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