Eine Management Due Diligence (Management Audit oder auch Management Appraisal) umfasst ein mehrstündiges, strukturiertes Interview sowie Referenzen zur Verifizierung aus diesem Gespräch gewonnenen Erkenntnisse. Dem Interview liegen zwei methodische Konzepte zu Grunde: Anhand der Sozialisierung eines Kandidaten lassen sich Rückschlüsse auf dessen Motivationsfaktoren ziehen, welche Aufgaben er angenommen, vermieden oder abgebrochen hat. Traten ähnliche Verhaltensmuster wiederholt auf, so kann dies ein Indiz dafür sein, dass der Kandidat in vergleichbaren Situationen zukünftig ähnlich reagieren wird (Repeat Evidence). Aus der Betrachtung erfolgskritischer Arbeitssituationen (Critical Incidents) der Vergangenheit lassen sich Entscheidungs- bzw. Verhaltensweisen erkennen und daraus die Ausprägung der Managementkompetenzen ableiten. Der Vorteil der Critical Incident Methode liegt in der Analyse von real erlebten Situationen anstelle von Fallstudien – es geht darum, wie sich eine Person konkret verhalten hat und nicht, was sie im Nachhinein gerne getan hätte oder zukünftig zu tun gedenkt. Die Grenzen des Interviews liegen in der Beurteilung des Führungsverhaltens und dem Zusammenspiel im Team. Das Führungsverhalten lässt sich durch eine breit angelegte Referenznahme beschreiben. Geht es jedoch um die Beurteilung von Kompetenzverteilung, Zusammenspiel oder Konfliktpotenzialen im Managementteam, zeigen sich die Grenzen der Referenznahme. Bereits bei kleinen Teams stößt allein aus kombinatorischen Gründen die Erhebung von Referenzen rasch an die zeitliche Machbarkeitsgrenze.
Eine Möglichkeit zur Überwindung dieser Grenze ist die von heiden associates entwickelte Teamfit-Analyse. Sie gründet auf einem verhaltensbasierten Persönlichkeitsprofil jedes Teammitglieds. Als Ergebnis liefert die Teamfit-Analyse eine Verteilung der Kompetenzen im Team, ein Stärken-/Schwächenprofil der einzelnen Manager sowie einen kompetenzbasierten Geschäftsverteilungsplan.Keine Kommunikationsobjekte vorhanden.


