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Standardisierung und Koexistenz in Netzeffektmärkten

 
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0. Einleitung: Problemstellung und Aufbau der Arbeit

Die Entwicklung von Netzeffektmärkten ist nach den theoretischen Errungenschaften der letzten drei Jahrzehnte von einer Standardisierungs- bzw. Monopoliserungstendenz gekennzeichnet. Auf diesen Märkten gilt das Prinzip "bigger is better", und die Vorteile einer größeren Verbreitung können dazu führen, dass ein Markt mit konkurrierenden Netzprodukten "kippt". Dies führt dazu, dass dieser (Netzeffekt-) Markt einen einzigen (de facto) Standard selektiert. Es entstand eine umfangreiche Netzeffektliteraturm, die in diesem Zusammenhang recht anschauliche Begriffe wie beispielsweise Tippiness(Kippligkeit) oder Standard Krieg prägte. Die Marktentwicklung konkurriender Netzprodukte wurde u.a. mit Polya-Urnen-Modellen und mit Mastergleichungsansätzen untersucht (vgl. Arthur 1994; Woeckener 1995; Witt 1997; Cohendet 1998). Hiermit konnte modelltheoretisch gezeigt werden, dass Standardisierungs- bzw. Monopolisierungstendenz umso ausgeprägter ist, je stärker die Netzeffekte und je geringer die Präferenzdifferenzierung sind.

Lesen Sie hier das Einleitungskapitel zum Buch "Standardisierung und Koexistenz in Netzeffektmärkten" mit freundlicher Genehmigung des JOSEF EUL VERLAGES.


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