Um sein Ziel sicher und mit hoher Trefferwahrscheinlichkeit ins Auge fassen zu können, muss ein Schütze wissen, wo er steht. Das gilt um so mehr, wenn er sich in einem Gelände bewegt, das ihm bisher unbekannt ist. Und dies gilt auch für die Beteiligten an einem Nachfolge-Prozess. Der Übergeber und der oder die Übernehmer sehen sich einer Situation gegenüber, die sie in dieser Form bisher noch nicht erlebt haben und voraussichtlich nicht noch einmal erleben werden. Aufgrund dieser Einmaligkeit und Unumkehrbarkeit sollte vor jeder Nachfolgeplanung eine umfassende Bestandsaufnahme der Ist-Situation.
Der Übergeber muss seine unternehmerischen Ziele während des Inhaberwechsels und seine persönlichen Ziele für die Zeit nach der Übergabe definieren. Der Übernehmer hingegen muss sich die Frage stellen, ob er den Anforderungen einer Unternehmensführung fachlich und auch kaufmännisch gewachsen ist.
Lesen Sie das Kapitel Die Vorbereitung aus dem Buch Unternehmensnachfolge von Birgit Felden und Annekatrin Klaus mit freundlicher Genehmigung des Schäffer-Poeschel Verlages
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