Diese Diplomarbeit geht der Frage nicht nur aus reiner Medienperspektive nach, sondern integriert insbesondere den Telekommunikationsbereich, der sich immer stärker an das Mediengeschäft ankoppelt. Der Autor analysiert dabei die neue Rolle des Kunden innerhalb der sich grundlegend ändernden Wertschöpfungsstrukturen im TIME-Wettbewerb und stellt innovative Ansätze von medialen Mehrwertdiensten und ihre Umsetzung vor. Anhand von Fallbeispielen aus verschiedenen Teilmärkten der Medienwirtschaft zeigt er, dass integrierende, mobile, personalisierte und vernetzende Mehrwertdienste neuen Beziehungsqualitäten für Medienunternehmen ermöglichen. Zwar generieren Medienunternehmen bislang nur bescheidene Zusatzeinnahmen damit, jedoch können Mehrwertdienste zukünftig zu einer wichtigen Alternative zur Werbefinanzierung werden.
Folgende Thesen vertritt der Autor in seiner Studie:
These 1: Die Qualität der Kundenbeziehung wird zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor im TIME-Wettbewerb.
Im Kontext von Konvergenz konkurrieren Medienunternehmen zunehmend mit Wettbewerbern aus vormals klar getrennten Industriebereichen wie etwa der Telekommunikation oder der Informationstechnologie. Das Management von Kundenbeziehungen wird daher zukünftig wichtiger und erfordert von Medienunternehmen die Entwicklung neuer Kompetenzen.
These 2: Die Berücksichtigung individueller Kundenbedürfnisse, die Modellierung von entsprechenden Kundenprofilen und die Personalisierung werden zu wichtigen Qualitätsfaktoren für bestimmte Medienprodukte.
These 3: Die Vernetzung von Rezipienten zu mediatisierten Teilöffentlichkeiten wird zukünftig eine wichtige Aufgabe von Medienunternehmen sein.
Neben der Produktion und Distribution von Inhalten werden Medienunternehmen zukünftig auch mit der Bereitstellung von Infrastrukturen zur Vernetzung von Rezipienten reüssieren können und müssen, wenn sie dieses Geschäftsfeld nicht branchenfremden Unternehmen überlassen möchten.
These 4: Die Integration von Kunden und Kundenprozessen trägt dazu bei, dass die Grenze zwischen Medienorganisation und Kunde unschärfer wird.
Die weite Verbreitung von leistungsstarken Informations- und Kommunikationstechnologien in privaten Haushalten bewirkt, dass auch Privatpersonen zunehmend zu Informationsproduzenten und -intermediären werden können.
These 5: Zeitliche und räumliche Rezeptionsmuster werden teilweise aufgelöst.
These 6: Bislang hauptsächlich auf klassischer Werbung basierende Geschäftsmodelle werden verstärkt um direkte oder indirekte Kundenerlöse sowie neue Werbeformen ergänzt.
Inhaltsverzeichnis: siehe PDF-Download unten.
Die Studie umfasst 152 Seiten, wurde mit der Note 1,3 bewertet und kann zum Preis von 178 € zzgl. 7 % MwSt. erworben werden. Bei Interesse senden Sie einfach eine Mail an Frau Daniela Ruth mit dem Titel der Studie im Betreff.
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