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Autor
Angélique Werner
Beschreibung
Soziale Netzwerke werden die Medienbranche zukünftig nachhaltig verändern. Wie Verlage und TV-Anbieter soziale Netzwerke nutzen können, um Zuschauer und Leser an sich zu binden, und wie entsprechende Erfolgsmodelle aussehen können, darüber wurde bei den MEDIENTAGEN MÜNCHEN bei einer Veranstaltung der IT-Service-Agentur Atos diskutiert.
Die Rolle der Journalisten erfahre durch Social Media einen massiven Wandel, berichtete Harald Greiner, Director Business Development Media bei Atos München, in seiner Einführung. Auch soziale Plattformen könnten Programmanbieter werden und Content verkaufen. Die Einbahnstraßenkultur klassischer Medienhäuser passe möglicherweise nicht mehr zur Mitmachkultur, die in sozialen Netzwerken heutzutage stattfinde.
Hauptanliegen der Nutzer sei es, mitzureden und zu diskutieren, sagte Christian Hasselbring, Geschäftsführer von Stern Online. „Wir sind noch in der Phase des sogenannten Try-and-Error. Wir probieren, machen Fehler und versuchen daraus zu lernen.“ Facebook verändere nicht nur die Medienbranche, sondern die ganze Gesellschaft. Schon heute sei die Nutzung von Facebook zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Facebook müsse allerdings transparenter werden und die Nutzer besser informieren und mit ihnen kommunizieren.
Tina Kulow, Corporate Communication Manager von Facebook Deutschland, stimmte zu und unterstrich, dass Facebook sich stetig weiterentwickeln müsse und sich seiner großen Verantwortung sehr wohl bewusst sei. Bereits heute gebe es zwanzig Millionen Nutzer allein in Deutschland, von denen etwa fünfzig Prozent täglich das soziale Netzwerk nutzten. Auf keinen Fall zu vergessen sei aber die Tatsache, dass es sich bei Facebook um eine Plattform handele, nicht etwa um ein Medienhaus oder einen Content-Anbieter.
Social Media spiele gerade auch für Verlage eine zentrale Rolle, unterstrich der Director Business Development bei Hubert Burda, Dr. Holger Feist. Die Vernetzung sei dabei von großer Bedeutung. Mit den Nutzern in Kontakt zu treten sei wichtig, um Marken bekannt zu machen und zu verbreiten. „Wenn Kunden via Social Media über Produkte diskutieren, entsteht für den Werbekunden ein bedeutender Mehrwert“, erklärte Feist.
„Social Media, speziell Facebook, ist von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, die Quote einer Serie oder Sendung zu steigern, indem man den Zuschauer in die Programmplanung einbezieht“, verriet Arnd Benninghoff, Vorsitzender der Geschäftsführung von ProSiebenSat.1 Digital. Auch Radiomoderator und Blogger Daniel Fiene war der Ansicht, dass soziale Netzwerke hauptsächlich dafür nützlich sind, mit den Nutzern in Kontakt zu treten: „Facebook ist in gewisser Weise quotenrelevant.“
Die Rolle der Journalisten erfahre durch Social Media einen massiven Wandel, berichtete Harald Greiner, Director Business Development Media bei Atos München, in seiner Einführung. Auch soziale Plattformen könnten Programmanbieter werden und Content verkaufen. Die Einbahnstraßenkultur klassischer Medienhäuser passe möglicherweise nicht mehr zur Mitmachkultur, die in sozialen Netzwerken heutzutage stattfinde.
Hauptanliegen der Nutzer sei es, mitzureden und zu diskutieren, sagte Christian Hasselbring, Geschäftsführer von Stern Online. „Wir sind noch in der Phase des sogenannten Try-and-Error. Wir probieren, machen Fehler und versuchen daraus zu lernen.“ Facebook verändere nicht nur die Medienbranche, sondern die ganze Gesellschaft. Schon heute sei die Nutzung von Facebook zu einer Selbstverständlichkeit geworden. Facebook müsse allerdings transparenter werden und die Nutzer besser informieren und mit ihnen kommunizieren.
Tina Kulow, Corporate Communication Manager von Facebook Deutschland, stimmte zu und unterstrich, dass Facebook sich stetig weiterentwickeln müsse und sich seiner großen Verantwortung sehr wohl bewusst sei. Bereits heute gebe es zwanzig Millionen Nutzer allein in Deutschland, von denen etwa fünfzig Prozent täglich das soziale Netzwerk nutzten. Auf keinen Fall zu vergessen sei aber die Tatsache, dass es sich bei Facebook um eine Plattform handele, nicht etwa um ein Medienhaus oder einen Content-Anbieter.
Social Media spiele gerade auch für Verlage eine zentrale Rolle, unterstrich der Director Business Development bei Hubert Burda, Dr. Holger Feist. Die Vernetzung sei dabei von großer Bedeutung. Mit den Nutzern in Kontakt zu treten sei wichtig, um Marken bekannt zu machen und zu verbreiten. „Wenn Kunden via Social Media über Produkte diskutieren, entsteht für den Werbekunden ein bedeutender Mehrwert“, erklärte Feist.
„Social Media, speziell Facebook, ist von besonderer Bedeutung, wenn es darum geht, die Quote einer Serie oder Sendung zu steigern, indem man den Zuschauer in die Programmplanung einbezieht“, verriet Arnd Benninghoff, Vorsitzender der Geschäftsführung von ProSiebenSat.1 Digital. Auch Radiomoderator und Blogger Daniel Fiene war der Ansicht, dass soziale Netzwerke hauptsächlich dafür nützlich sind, mit den Nutzern in Kontakt zu treten: „Facebook ist in gewisser Weise quotenrelevant.“
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