„Der beste Weg zum Kunden: FRAGEN. ZUHÖREN. VERSTEHEN. HANDELN.” Diese Zeilen schrieb die Redaktion des Wirtschaftsmagazins „brand eins” auf die Titelseite der Novemberausgabe im Jahr 2003. Eigentlich sollte man denken, dass dies für die Hersteller von Konsumgütern ein Allgemeinplatz ist, der im Mittelpunkt ihrer Innovationsprozesse steht. Über die Jahre wurde eine Vielzahl von Verfahren entwickelt, wie sich Kundenbedürfnisse optimal aufdecken und für die Neuproduktentwicklung nutzen lassen. Entsprechende Darstellungen sind Teil jedes Lehrbuchs zu Marktforschung und Neuproduktentwicklung: Die Bücher von Aaker et al. (2001), Brockhoff (1999), Urban und Hauser (1993) sowie Wind (1982) sind nur einige Beispiele. Auch in der Forschung ist in vielen Studien nachgewiesen worden, dass eine konsequente Ausrichtung neuer Produkte an den Bedürfnissen von Konsumenten den Markterfolg erhöht. Diese Erkenntnis findet in den Konzepten der Markt- und Kundenorientierung Ausdruck: Sie stehen im Zentrum des modernen Marketingverständnisses und werden deshalb von vielen Unternehmen propagiert.
Lesen Sie hier die Einleitung aus dem Buch Ideengenerierung mit Konsumenten im Internet mit freundlicher Genehmigung des Deutschen Universitätsverlages (DUV).
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