Seit 1978 verfolgt die VR China eine Wirtschaftspolitik des schrittweisen Übergangs von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft. Das bisherige Ergebnis dieses langfristigen Anpassungsprozesses ist eine prosperierende sozialistische Marktwirtschaft, an deren Ende der Aufstieg vom Entwicklungsland zur weltgrößten Wirtschaftsmacht stehen könnte. So lag die jährliche Wachstumsrate des chinesischen Bruttoinlandsproduktes in den letzten zehn Jahren zwischen 7,1 und 10,2 Prozent. Aufgrund volkswirtschaftlicher und soziokultureller Entwicklungen zeichnen sich auch zukünftig weiterhin große Wachstumspotentiale für die VR China ab, so dass ein weiterer stetiger Anstieg von Einkommen und Kaufkraft zu erwarten ist, wodurch diese Volkswirtschaft für viele westliche Unternehmen einen stark wachsenden und strategischen Absatzmarkt darstellt. Innerhalb der nächsten 3 Dekaden wird die chinesische Volkswirtschaft aufgrund ihres starken BIP-Wachstums die USA wirtschaftlich überholen. In den Industrieländern hingegen sind Sättigungstendenzen und niedrige Wachstumsraten zu erwarten, daher wenden sich viele Unternehmen im Rahmen wachstumsorientierter Geschäftsstrategien vor allem dem chinesischen Markt zu. Dabei ist China ein riesiger, aber keinesfalls homogener Markt, zudem segmentiert durch die ungleichmäßige Wirtschaftsentwicklung seiner einzelnen Regionen und Provinzen, sowie in vielen Sektoren zunehmend wettbewerbsintensiv infolge des starken Engagements ausländischer Firmen und schnell aufschließender einheimischer Unternehmen.
Diplom-Kaufmann, Master of Business Administration seit 2004 Unternehmensberater, Trainer und Coach 1992 - 2004 Fach- und Führungsaufgaben bei renommierten Unternehmen im Bankwesen, Industrie, Venture Capital und Asset Management in den Bereichen Investment-Banking, Personalentwicklung, Marketing, interne Unternehmensberatung und Finanzmanagement. ...