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Autor
Jens Juszczak
Herausgebende Organisation
Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg Fachbereich Wirtschaftswissenschaften
Beschreibung
Im Januar 2003 untersuchte der Fachbereich Wirtschaft Sankt Augustin der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg die Wellnessausrichtung europäischer Hotelketten. 25 hauptverantwortliche Manager dieser Hotelgesellschaften in Deutschland, darunter befanden sich u.a. ArabellaSheraton, ACCOR, Hilton, Maritim Radisson SAS oder Steigenberger, wurden zu ihren Wellnessprogrammen befragt. Neben der Bedeutung des Trends Wellness für die Konzernausrichtung und den damit verbundenen Investitionsentscheidungen standen die vorhandene Angebotsstruktur und das Thema Kooperationen im Fokus der Studie. Die Rücklaufquote der schriftlichen Befragung lag bei 44%, d.h. 11 Hotelgruppen beteiligten sich an der Untersuchung.
Das Wellness einen wichtigen Stellenwert in der Hotellandschaft einnimmt, zeigt das Angebotsspektrum: Fitnessraum, Sauna, Hallenbad gehören bereits zum Standard. Die Mehrzahl der zu den Ketten gehörenden Häuser verfügt auch über eine Schönheitsfarm, ein Spa oder eine Massagepraxis. Des weiteren kooperieren 73% mit externen Dienstleistern wie Ärzten, Masseuren, Physiotherapeuten, Kosmetikstudios oder Betreibern von Solarien und Sporteinrichtungen. Diese Zusammenarbeit wirkt sich auf das fest angestellte Fachpersonal in den Hotels aus: Nur 50% der eingesetzten Physiotherapeuten arbeiten in einem Angestelltenverhältnis, bei Kosmetikern oder Masseuren sinkt diese Zahl auf 37% und Ärzte sind nur zu 25% direkt im Hotel angestellt. Auf Kooperationen wird auch weiterhin gesetzt, denn Investitionen zur Erweiterung des Wellnessbereiches sind vor allem in die Infrastruktur und weniger in das Personal geplant.
Fast drei Viertel der befragten Hotelketten bieten den Gästen Wellness-Pauschalarrangements an, die nach eigenen Angaben auf eine starke Nachfrage treffen. In diese Pakete sind hauptsächlich die Leistungsangebote wie Schönheitspflege (90% aller Nennungen), Fitness (80%) und gesunde Ernährung (60%) integriert. Kombinationen mit kulturellen Angebote haben derzeit nur 40% im Programm. Aufgrund der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von zwei Tagen richten sich die Offerten primär an den privaten Kurzurlauber mit Wohlfühlambition.
Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Vorstudie widmen sich derzeit zwei Diplomandinnen dem Thema Wellness in der Hotellerie. In Kooperation mit dem Kölner Dorint Hotel an der Messe wird beispielsweise die Nutzung des Wellnessbereiches durch die Hotelgäste näher untersucht. Die zweite Arbeit analysiert das Wellness-Angebotsspektrum in den Hotelsegmenten First-Class und Luxus in der Region Köln/Bonn.
Das Wellness einen wichtigen Stellenwert in der Hotellandschaft einnimmt, zeigt das Angebotsspektrum: Fitnessraum, Sauna, Hallenbad gehören bereits zum Standard. Die Mehrzahl der zu den Ketten gehörenden Häuser verfügt auch über eine Schönheitsfarm, ein Spa oder eine Massagepraxis. Des weiteren kooperieren 73% mit externen Dienstleistern wie Ärzten, Masseuren, Physiotherapeuten, Kosmetikstudios oder Betreibern von Solarien und Sporteinrichtungen. Diese Zusammenarbeit wirkt sich auf das fest angestellte Fachpersonal in den Hotels aus: Nur 50% der eingesetzten Physiotherapeuten arbeiten in einem Angestelltenverhältnis, bei Kosmetikern oder Masseuren sinkt diese Zahl auf 37% und Ärzte sind nur zu 25% direkt im Hotel angestellt. Auf Kooperationen wird auch weiterhin gesetzt, denn Investitionen zur Erweiterung des Wellnessbereiches sind vor allem in die Infrastruktur und weniger in das Personal geplant.
Fast drei Viertel der befragten Hotelketten bieten den Gästen Wellness-Pauschalarrangements an, die nach eigenen Angaben auf eine starke Nachfrage treffen. In diese Pakete sind hauptsächlich die Leistungsangebote wie Schönheitspflege (90% aller Nennungen), Fitness (80%) und gesunde Ernährung (60%) integriert. Kombinationen mit kulturellen Angebote haben derzeit nur 40% im Programm. Aufgrund der durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von zwei Tagen richten sich die Offerten primär an den privaten Kurzurlauber mit Wohlfühlambition.
Aufbauend auf den Ergebnissen dieser Vorstudie widmen sich derzeit zwei Diplomandinnen dem Thema Wellness in der Hotellerie. In Kooperation mit dem Kölner Dorint Hotel an der Messe wird beispielsweise die Nutzung des Wellnessbereiches durch die Hotelgäste näher untersucht. Die zweite Arbeit analysiert das Wellness-Angebotsspektrum in den Hotelsegmenten First-Class und Luxus in der Region Köln/Bonn.
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