Design wird meist mit Mode, sportlichen Autos oder coolen Accessoires in Verbindung gebracht. Aber mit Rechenzentren? Die Technischen Werke Kaiserslautern beweisen, dass dies möglich ist. Ihr neues „Datacenter4you“ vereint Design mit Sicherheit, höchster Verfügbarkeit und Energieeffizienz. Zudem verwendet das Rechenzentrum zu hundert Prozent regenerative Energie. Das Data Center steht auch Unternehmen aus der Region zur Verfügung, die ihre IT-Infrastruktur hier sicher und nah unterbringen können. Entstanden ist das hochmoderne Rechenzentrum in nur sechs Monaten – Rittal hatte die TWK mit dem besten Konzept überzeugt.
Als das Pfälzer "Silicon Woods" hat sich Kaiserslautern zu einem wichtigen IT-Standort entwickelt, der zahlreiche innovative Unternehmen beheimatet. Diese können ihre IT-Infrastruktur nun in ein neues Rechenzentrum auslagern. Das Versorgungsunternehmen TWK hostet hier in zwei getrennten Rechenzentren neben den eigenen auch die IT-Anwendungen anderer kommunaler Einrichtungen.
Nachdem die zwei existierenden Rechenzentren 2009 an ihre Grenzen bei Stromversorgung und Klimatisierung gestoßen waren, wurde ein Neubau notwendig: "Um die steigenden Anforderungen unserer Kunden und neue gesetzliche Vorgaben einzuhalten, benötigten wir ein neues Data Center – und das in nur sechs Monaten. Ohne die Generalunternehmerschaft durch Rittal wäre es nicht möglich gewesen, das Projekt in so kurzer Zeit umzusetzen", erinnert sich Berthold Willig, IT-Leiter der TWK.
Neben Sicherheit und Hochverfügbarkeit setzte das Rittal Konzept auf eine hohe Energieeffizienz. Mit einer Power Usage Effectiveness (PuE) von kleiner als 1,3 erreicht das Data Center im Vergleich zu bisherigen Rechenzentren einen der besten Werte in Europa. Damit werden jährlich 30.000 bis 40.000 Euro Stromkosten eingespart. Mehr als 7.000 Stunden im Jahr und bei Temperaturen bis 21 Grad ist eine direkte freie Kühlung durch gefilterte Außenluft möglich.
Der IT-Sicherheitsraum des Rechenzentrums ist ECB-S-zertifiziert und bietet durch seine modulare Bauweise eine Erweiterungsmöglichkeit für die Zukunft. Für hohe Sicherheit sorgt zudem eine redundante Auslegung in Datenhaltung, Stromversorgung und Internetanbindung. Bedienung und Überwachung erfolgen fast vollständig remote. Darüber hinaus lassen sich die Zugangstüren für jeden Mitarbeiter einzeln über SmartCard und PIN oder Fingerabdruck frei schalten.
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