Vor diesem Hintergrund setzt sich gerade ein neues Designkonzept durch, das OEMs beim Erreichen ihrer geschäftlichen Ziele unterstützt. Die Mechatronik – also die Kombination aus Maschinenbau und Elektrotechnik – ist ein kooperationsorientierter, interdisziplinärer Ansatz für die Konstruktion von Maschinen.
Die Mechatronik hilft OEMs dabei, technische Prozesse zusammenzuführen, um schneller auf den Markt zu kommen und die Design- und Entwicklungskosten zu senken. Das Konzept bringt ebenfalls Verbesserungen im Hinblick auf die nachhaltige Produktion – eine echte ‚Win-Win‘-Situation für OEMs und ihre Kunden.
Die Motion Analyzer-Software von Rockwell Automation unterstützt Maschinenbauer dabei, ihre Achssteuerungssysteme schneller und mit weniger Aufwand auszuwählen, zu dimensionieren und zu optimieren. Der Ingenieur muss nur noch Informationen über die Last eingeben und spezifizieren, wie sie bewegt werden soll. Aus einem Pulldown- Menü können Entwickler beispielsweise einen Aktor auswählen, ohne komplexe Berechnungen durchführen oder technische Daten aus den Datenblättern des Herstellers heraussuchen zu müssen.
Das Ergebnis des mechatronischen Konzepts ist eine Maschinenkonstruktion, die für leistungsfähige Steuerungen optimiert ist. OEMs profitieren davon, wenn sie eine Maschine entwerfen, die sich kostengünstiger herstellen lässt und weniger Energie verbraucht. Geld sparen sie nicht zuletzt auch deshalb, weil sie dank des virtuellen Designtools weniger Prototypen anfertigen müssen. Unter anderem lässt sich mit dem virtuellen Designwerkzeug analysieren, ob eine Maschine zuverlässig arbeiten wird. Es verknüpft Mechanik und Steuerungen, um Analysen, Optimierungen, Simulationen und Auswahlprozesse in einer virtuellen Umgebung durchführen zu können, bevor die Festlegung auf eine endgültige Maschinenkonstruktion erfolgt.
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