Rohrgurtförderer transportieren Schüttgut effizient über lange Strecken
Für die anspruchsvollen AufgabenDie Produktpalette des Familienunternehmens BEUMER mit Sitz in Beckum gliedert sich in drei Bereiche: Förder- und Verladetechnik, Palettier-und Verpackungstechnik sowie Sortier- und Verteilanlagen. Zu der Förder- und Verladetechnik gehören zum Beispiel die Rohrgurtförderer, Muldengurtförderer, Stahlzellenförderer und Becherwerke. Mit dem Zukauf der KOCH Holding Tschechien, Spezialist im Schüttgut-Handling, bringt BEUMER weitere jahrelange Erfahrung und Know-how mit Rohrgurtförderern ins Portfolio ein. Denn beide Unternehmen haben umfangreiche Erfahrungen und Referenzen in der Entwicklung, Planung und Umsetzung von Rohrgurtförderern. Diese werden jetzt unter dem Motto “Best of both worlds“ zusammengeführt.
Aufbau, Eigenschaften und Anwendungen
Um das Fördergut aufnehmen zu können, ist im Aufgabebereich des Rohrgurtförderers der Gurt wie bei einem konventionellen Gurtförderer geöffnet. Nach einer gewissen Länge, die abhängig vom Rohrdurchmesser oder der Gurtbreite ist, bringen spezielle Gurtformrollen den Gurt in die gewünschte geschlossene Form. Sie bewirken ein nahezu reibungsloses Einrollen des Gurtes. Ab diesem Punkt läuft der geschlossene Gurt über die gesamte Förderlänge durch so genannte Paneele oder Schottbleche. Auf den Paneelen sind je sechs Rollen in einer versetzten Anordnung für den Ober- und Untertrum befestigt.
Durch die Rohrform des Gurtes sind horizontale und vertikale Kurven ohne weitere Übergabestationen möglich. Das erhöht die Betriebssicherheit. Am Ende der Förderstrecke öffnet sich der Gurt selbstständig und wirft das Material ab wie bei einem klassischen Muldengurtförderer. Im Untertrum wird der Gurt nun wieder in die Rohrform gebracht – unter Beachtung derselben Parameter wie im Obertrum.
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